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17. Juli 2020

Zweite WiBuG´im Landessüden: Petschnig fordert Unterstützung von Betrieben statt Aufblähung der Apparate

Seltsames Verständnis der SPÖ von Wirtschaftspolitik einmal mehr bestätigt!

LH Doskozil und LR Illedits gaben gestern die Schaffung eines zweiten Standortes der Wirtschaft Burgenland GmbH - Doskozil sprach sogar von einer „zweiten WiBuG“ - am Standort Güssing bekannt. In seiner Presseerklärung beklagte der Landeshauptmann gleichzeitig, dass diese Maßnahme in der letzten Legislaturperiode Mit der FPÖ nicht umsetzbar gewesen wäre.

„Und das mit gutem Grund!“, erwidert der damals zuständige ex-Landesrat und nunmehrige FPÖ-Wirtschaftssprecher Alexander Petschnig. „Kernaufgabe der WiBuG ist es, durch Ansiedlungen, Beteiligungen und Förderabwicklungen die burgenländischen Betriebe zu unterstützen! Auf diese Kernaufgabe habe ich die WiBuG zu ihrem eigenen Vorteil, zum Vorteil der burgenländischen Wirtschaft und zu ihrer allgemeinen Anerkennung fokussiert. Das Doskozil und Illedits jetzt von diesem Erfolgsweg abzuweichen planen, beweist, dass es mit dem Thema Wirtschaftskompetenz in der SPÖ nicht allzu weit her ist“, stellt Petschnig angesichts der aktuellen Herausforderungen mit Bedauern fest.

„Die SPÖ verwechselt einmal mehr die Aufblähung von Apparaten mit arbeitsmarktwirksamer Wirtschaftspolitik“, so der FPÖ-Wirtschaftssprecher weiter. „Was Burgenlands Betriebe im Angesicht von Corona-Wahnsinn und Bankenpleiten brauchen ist rasche und - offenbar ein Unwort in sozialdemokratischen Ohren - unbürokratische Hilfe! Diese gewährt man durch kurze und auf effiziente Lösungen getrimmte Entscheidungswege und sicher nicht dadurch, dass man die rund drei Dutzend Mitarbeiter der WiBuG quer über das Land verteilt. Ein südburgenländischer Betrieb hat tausendmal mehr davon, dass er endlich Geld aufs Konto bekommt, als dass sein Ansprechpartner am Telefon in Güssing statt in Eisenstadt sitzt“, so Petschnig.

„Summa summarum ist die wahre Intention dieses Schrittes relativ banal: Man möchte die mehr als mangelhafte Nutzungsquote des Technologiezentrums Güssing ein wenig anheben, auch wenn man dafür ganz einfach Landesgeld von der linken in die rechte Tasche schaufeln muss“, legt der FPÖ-Wirtschaftssprecher dar. „Ein derartiges Perpetuum mobile hat aber noch nie funktioniert“.

„Den Kolleginnen und Kollegen der WiBuG wünsche ich für ihre Mission im Auftrag der burgenländischen Wirtschaft, die unter dieser politischen Führung sicherlich nicht einfacher wird, alles erdenklich Gute!“, schloss Petschnig.

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