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02. März 2026

Wohnbauförderungs-Verkauf bleibt Blackbox

Regierung verweigert Transparenz

"Wenn man Wohnbauförderungsdarlehen verkaufen will, aber weder Nominalwert, Investoren, Abzinsungsfaktoren noch Haftungsfragen nennen kann, dann ist das kein seriöses Finanzmanagement – sondern Blackbox-Politik“, kritisiert FPÖ-Landtagsabgeordnete Michelle Whitfield die Beantwortung ihrer Anfrage durch Wohnbaulandesrat Dorner.

In der Anfragebeantwortung werden zentrale Fragen nicht beantwortet. Weder das nominelle Gesamtvolumen der zur Veräußerung vorgesehenen Darlehen noch die konkreten Investoren oder allfällige Haftungsübernahmen des Landes werden offengelegt. Stattdessen wird mehrfach auf angebliche „Zuständigkeiten“ verwiesen.

„Es geht hier nicht um Peanuts, sondern um Wohnbauförderungsmittel – also um Geld, das burgenländische Familien über Jahrzehnte zurückzahlen. Wer dieses Vermögen verkauft, muss transparent darlegen, zu welchen Konditionen und mit welchem Risiko für das Land.“

Whitfield fordert volle Offenlegung aller finanziellen Parameter sowie eine klare Zweckbindung der Erlöse für den Wohnbau. „Wohnbauförderung darf nicht zum Budgetstopfen missbraucht werden.“

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