- „Jetzt bestätigt auch ein unabhängiger Wirtschaftsexperte, wovor wir Freiheitliche seit Jahren warnen: Die Schuldenpolitik von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bringt das Burgenland zunehmend unter finanziellen Druck“, erklärt die freiheitliche Finanzsprecherin LAbg. Michelle Whitfield zu den jüngsten Aussagen des WIFO-Budgetexperten Hans Pitlik.
Laut Pitlik hat sich der Schuldenstand des Landes und seiner ausgegliederten Gesellschaften seit 2019 verdoppelt. Unter Einbeziehung der Gemeinden und ausgegliederten Einheiten beläuft sich die Verschuldung mittlerweile auf rund 2,5 Milliarden Euro. Pro Kopf zählt das Burgenland damit zu den am höchsten verschuldeten Bundesländern.
„Doskozil verkauft seine Schuldenpolitik gerne als Zukunftsinvestition. Doch der WIFO-Experte macht deutlich, dass laufende Ausgaben nicht dauerhaft auf Pump finanziert werden dürfen. Wer heute über seine Verhältnisse lebt, schränkt den finanziellen Handlungsspielraum künftiger Generationen ein“, kritisiert Whitfield.
Besonders problematisch sei, dass gleichzeitig zahlreiche burgenländische Gemeinden finanziell unter Druck stehen und immer weniger Spielraum für notwendige Investitionen haben.
„Wir brauchen endlich volle Transparenz über die tatsächlichen finanziellen Verpflichtungen des Landes und seiner Gesellschaften. Die Landesregierung muss offenlegen, wohin die Mittel fließen, welche Kosten dauerhaft entstehen und wie die Schulden nachhaltig reduziert werden sollen“, fordert Whitfield.
Die FPÖ verlangt daher einen nachvollziehbaren Konsolidierungspfad, eine kritische Überprüfung laufender Ausgaben und eine transparente Darstellung der Finanzverbindlichkeiten samt Zinsbelastungen und Haftungen.
„Das Burgenland braucht keine weiteren finanzpolitischen Schönfärbereien, sondern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. Doskozil muss endlich auf die Schuldenbremse steigen, bevor der finanzielle Spielraum unseres Landes noch enger wird“, stellt Whitfield abschließend klar.
21. Oktober 2026
WIFO bestätigt: Doskozils Schuldenpolitik bringt Burgenland unter Druck!
FPÖ-Finanzsprecherin fordert Transparenz, Ausgabendisziplin und einen klaren Sanierungskurs für die Landesfinanzen.