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01. Oktober 2020

WiBuG: Hin- und Herschieben von Personal als zentrales Symptom der SPÖ-´Wirtschaftspolitik`

FPÖ bedauert im Namen von Burgenlands Wirtschaft die Abkehr vom langjährigen Erfolgsweg

Gestern Mittwoch kündigte LR Dr. Schneemann - obwohl für die WiBuG eigentlich gar nicht zuständig - an, dass die Gesellschaft nicht nur mit einem neuen Namen, sondern in Person von Mag. Michael Gerbavsits auch mit einem zweiten Geschäftsführer "beglückt" wird.

Diese Maßnahme stößt auf deutliche Kritik von ex-Wirtschaftslandesrat und FPÖ-Wirtschaftssprecher Alexander Petschnig: "Diese Personaltransaktion ist ein bedauerliches Symptom für die ´Wirtschaftspolitik` der SPÖ: Was Betriebe, Unternehmer oder die burgenländische Wirtschaft als Ganze brauchen, ist völlig irrelevant. Entscheidend ist, Strukturen zu zerstören und Personen hin- und herzuschieben. Unter LH Niessl hat die rot/blaue Landesregierung wohl überlegte und effiziente Maßnahmen gesetzt und etwa in den allermeisten Landesgesellschaften die kostspielige, aber unnötige Doppelbesetzung in der Geschäftsleitung beseitigt. Diese grundvernünftige Politik treten Doskozil und Schneemann jetzt mit Füßen", so Petschnig.

Bedauernswert findet Petschnig auch das Schicksal des neuen zweiten Geschäftsführers: "Michael Gerbavsits war ein sehr erfolgreicher Manager in der Energie Burgenland AG und hat sich eine derartige Degradierung wirklich nicht verdient. Welcher Art von Majestätsbeleidigung er sich auch immer schuldig gemacht haben mag - dieser Umgang mit wertvollen Personalresourcen und dem im Landesumfeld ohnehin beängstigend dünn gesäten Management-Knowhow ist sogar für SPÖ-Verhältnisse absolut unangemessen!", stellt der FPÖ-Wirtschaftssprecher klar.

"Was für Burgenlands Wirtschaft bleibt, ist, dass fähige Personen willkürlich durcheinander gewürfelt werden und dass knappe Finanzmittel, die eigentlich für die Förderung unserer Betriebe vorgesehen sind, in sinnbefreiten Personalkosten versenkt werden. Das ist der Weg, der direkt zu Hunderte Millionen schweren Rekord-Defiziten a la Doskozil führt, und es ist äußerst betrüblich, dass die burgenländische Wirtschaft dieses Wirrwarr noch viereinhalb weitere Jahre erdulden muss", schloss Petschnig.

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