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05. September 2019

Wappnen gegen wirtschaftlich stürmische Zeiten

Investieren, Entlasten und Bürokratieabbau um einer sich abflauenden Wirtschaft entgegenzusteuern

Handelskonflikte, Zollkonflikte, eine sich abschwächende Konjunktur, die Möglichkeit eines ungeregelten Brexit, die wirtschaftlichen Herausforderungen werden zukünftig nicht geringer. Nach einer wirtschaftlichen Schönwetterphase bauen sich am Horizont immer deutlicher erste Gewitterwolken auf. Gleichwohl sieht Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig den Wirtschaftsstandort Burgenland auch für stürmische Zeiten bestens gewappnet.

„Mit einer durchdachten und gezielten Wirtschafts- und Tourismuspolitik konnten wir speziell in den letzten Jahren den Wirtschaftsstandort Burgenland ebenso wie das Tourismusland Burgenland beständig weiterentwickeln“, so Petschnig.
„Investition von über 62,5 Millionen Euro allein für das erste Halbjahr 2019, neue Betriebsansiedelungen, eine gesteigerte burgenländische Exportwirtschaft, ein Höchststand an unselbständig Beschäftigten mit einem gleichzeitigen Plus an offenen Arbeitsstellen, eine wachsende Anzahl an gemeldeten Lehrstellen und ein kräftiges Plus bei den Gästeankünften in den Sommermonaten sind äußerst positive Indikatoren, die zusammengenommen ein sehr erfreuliches Bild der gegenwärtigen Lage zeichnen.“


Zunehmend mit Problemen hat derzeit allerdings bereits der Industriesektor zu kämpfen. Ebendies macht sich auch auf das Wirtschaftswachstum in Österreich bemerkbar. Gestützt wird die Konjunktur gegenwärtig noch vom Konsum, der wiederum von der gegenwärtig noch guten Beschäftigungslage getragen wird, von positiven Unternehmensinvestitionen als auch dem Außenhandel.

„Um das bisher Erreichte abzusichern wird es in nächster Zeit vor allem dreierlei Maßnahmen benötigen. Investieren, Entlasten und Bürokratieabbau“, erklärt LR Petschnig.

Petschnig weiter: „Investitionen der letzten Jahre, die zum Ziel hatten auch das Produktionspotential im Burgenland zu modernisieren machen uns nun wettbewerbsfähiger und gegenüber wirtschaftlichen Krisen besser gerüstet. Neben den Investitionsschienen die sich im Burgenland bereits bewährt haben wird es zukünftig unabdingbar sein, noch mehr in die Bildung und Ausbildung zu investieren. Mit der Dualen Akademie befinden wir uns hier im Burgenland ebenfalls auf einen sehr guten Weg. Aber auch Investitionen in den Fachhochschulbereich müssen von den zuständigen Stellen wesentlich stärker forciert werden.“
„Der Weg einer Reduktion der Steuern- und Sozialabgaben wie bereits von der FPÖ-ÖVP Regierung eingeleitet muss unbedingt weiter beschritten werden. In diesem Zusammenhang ist auch die für September im Nationalrat geplante Beitragssenkung für Niedrigeinkommen al ein weiterer Schritt absolut begrüßenswert. Wenn den Konsumenten mehr Geld in den Taschen bleibt wird auch mehr konsumiert. Aber auch die Unternehmen profitieren von weiteren Steuersenkungen. Eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.“
„Dem Abbau bürokratischer Hürden widmen wir uns im Burgenland bereits der gesamten laufenden Legislaturperiode. Mit Hinblick auf die sich bereits abzeichnende Wirtschaftsflaute werden wir uns diesem Problemfeld zukünftig noch stärker widmen müssen. Als positives Modell kann hier zum Beispiel ein Projekt des AMS herangezogen werden, in welchem Jobsuchenden mit einer erfolgversprechenden Geschäftsidee beim Weg in die Selbstständigkeit begleitet werden. Mit durchaus beachtlichen Erfolgsquoten. Ein weiterer Abbau bürokratischer Hürden kommt aber auch allen Unternehmern zu Gute.“

„Gegenüber einer sich international abflauenden Konjunktur zeigt sich der burgenländische Wirtschaftsstandort bisher erfreulich robust. Das darf uns aber nicht dazu verleiten sich gemütlich zurückzulehnen und abzuwarten, sondern wir müssen bereits jetzt aktiv, auf Landes- und Bundesebene gegensteuern um bereits erreichtes nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, schließt LR Petschnig.

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