Cannabis, Ecstasy, Kokain, Methamphetamin — was früher ein Großstadtproblem war, ist längst burgenländische Realität. Drogenkuriere aus Wien schwemmen den Stoff ungehindert ins Land, der Mischkonsum unter Jugendlichen explodiert und selbst auf Schulhöfen wird gedealt. Gleichzeitig startet SPÖ-Landesrätin Daniela Winkler die Kampagne "Filter off. Leben on. Du bist echt genug" und schweigt zu illegalen Drogen komplett. FPÖ-Jugendsprecher LAbg. Sandro Waldmann fordert endlich einen echten Kampf gegen harte Drogen.
"Wir reden hier nicht von Randerscheinungen. Harte Drogen fressen sich durch unsere Schulen und Gemeinden. Und was macht die SPÖ-Landesregierung? Sie dreht TikTok-Videos über Alkohol und Nikotin. Zu Cannabis, Ecstasy, Kokain und Methamphetamin hört man jedoch kein Wort. Das ist realitätsfremd", kritisiert der Jugendsprecher der FPÖ Burgenland.
Waldmann fordert von Landesrätin Winkler konkrete Maßnahmen statt Werbekampagnen: "Ich will wissen, wie viele zusätzliche Streetworker eingestellt werden. Ich will wissen, wann die Prävention an unseren Schulen endlich ausgebaut wird. Und ich will wissen, warum die größte Suchtgefahr für unsere Jugend in dieser Kampagne mit keinem Satz vorkommt."
Der FPÖ-Jugendsprecher stellt klar: "Wer im Kampf gegen Drogen auf Social-Media-Videos setzt statt auf Sozialarbeiter und echte Prävention, hat das Problem nicht verstanden. Die Jugend im Burgenland verdient mehr als einen Werbeslogan."