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23. Juni 2020

Und jährlich grüßt das Steiner-Murmeltier – Die absolute Stehpartie für Eisenstadts Autofahrer geht in die nächste Runde

• Bis zu 15.000 Autos täglich im Verkehrsgebiet Kreisverkehr-Ödenburgerstraße • Zukünftig 2000 neue Einwohner im Gebiet Kirchäcker • Baustelle wird für immense Verkehrsbehinderungen sorgen

Eisenstadt, am 23. Juni 2020 (FPD) – Schon im letzten Jahr wurde die Geduld der Autofahrer auf die Probe gestellt. Die Führung der Ödenburgerstraße vom Kreisverkehr bis zum Ende St. Rochus Straße sorgte im gesamten Stadtgebiet für immense Verkehrsbehinderungen. Die FPÖ-Eisenstadt sprach schon damals von einer Mobilitätskrise, die die Bewohner tagtäglich heimsuchte. Unlängst wurde durch Bürgermeister Steiner der zweite Akt in diesem Trauerspiel eröffnet. 

 

„Anscheinend dürfen wir uns auch heuer wieder, rechtzeitig zum Sommerbeginn, auf Autofahrten durch die Landeshauptstadt einstellen, die eine Dreiviertelstunde oder sogar länger dauern. Dieses ‚Summerfeeling‘ im Verkehrsbereich erreicht tatsächlich schon das von Bürgermeister Steiner herbeigesehnte Großstadtniveau.“, so der geschäftsführende Stadtparteiobmann, DI Mag. Thomas Schnöller, einleitend.

 

Freiheitliche fordern endlich ein allumfassendes Verkehrskonzept

 

Die Freiheitlichen zeigen sich erstaunt, dass der Bürgermeister erstmals mit konkreten Zahlen zur Verkehrssituation und der Bevölkerungsentwicklung auffällt. So sollen im angesprochenen Verkehrsgebiet rund 15.000 Autos täglich unterwegs sein. Im Gebiet der Kirchäcker entsteht laut Steiner ein neuer Stadtteil mit rund 2.000 Einwohnern. Sozusagen ein eigenes kleines Dorf. 

 

Der Freiheitliche weiter: „Langsam, aber sicher kommt unsere ständige Kritik an der verfehlten Stadtentwicklung bei den Verantwortlichen im Rathaus an. Zumindest im Zahlenbereich wird es schon etwas ehrlicher. Leider werden immer noch mit Gewalt monströse Bauprojekte aus dem Boden gestampft und die Auswirkungen scheinbar ausgeblendet. Mit dem bestehenden Straßennetz ist die momentane Bevölkerungsentwicklung nicht kompatibel. Ein paar Ampeln werden daran nichts ändern. Wir fordern endlich ein allumfassendes Verkehrskonzept, welches die ÖVP-Verantwortlichen vorgeben zu haben, aber es anscheinend noch niemand zu Gesicht bekommen hat.“

 

„Vielleicht steckt aber auch ein gewisses Kalkül hinter dieser katastrophalen Verkehrsplanung in Verbindung mit der neuen Tourismuskampagne der Landeshauptstadt. ‚Nur kein Stress‘ ist sicher ein angebrachtes Motto für alle Autofahrten in der Landeshauptstadt.“, nimmt es Schnöller abschließend mit Humor.        

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