„Nach dem gescheiterten Versuch, den Burgenländischen Müllverband unter Kontrolle zu bringen, sucht der derzeitige Landeshauptmann Doskozil offenbar die nächsten Prestigeobjekte. Jetzt soll der Stadtwirt in Oberwart gekauft werden, ebenso das Hotel Freiraum in Güssing. Für FPÖ-Klubobmann Ing. Norbert Hofer ist klar: „Doskozil setzt seine Einkaufstour unbeirrt fort und bezahlt wird wieder einmal von den Burgenländerinnen und Burgenländern.“
„Statt aus dem Bauchfleck rund um den Müllverband zu lernen, will der derzeitige Landeshauptmann erneut tief in die Steuerkasse greifen. Und das ohne Plan, ohne Strategie, aber mit jeder Menge Steuergeld“, kritisiert Hofer. „Es ist immer das Gleiche: Nach der parteipolitischen Umsetzung bleibt am Ende die Rechnung bei den Bürgern liegen.“
Abzuwarten bleibt, ob der Kauf der beiden Objekte diskutiert und nachvollziehbar begründet werden. „Bei allen Einkaufsorgien des derzeitigen Landeshauptmannes fehlt es an klaren Konzepten, an strategischer Zielsetzung und vor allem an Respekt gegenüber dem Steuerzahler“, so Hofer. „Das Burgenland ist kein Selbstbedienungsladen für SPÖ-Projekte.“
„Diese Einkaufstour muss gestoppt werden – sofort und endgültig“, fordert Hofer. „Was Doskozil perfekt beherrscht, ist Geld ausgeben. Was ihm völlig abgeht, ist Verantwortung im Umgang mit öffentlichen Mitteln.“
Die FPÖ kündigt an, im Landtag alle verfügbaren Kontrollinstrumente zu nutzen, um Licht in die wahren Hintergründe dieser Ankäufe zu bringen.
„Doskozil regiert nach dem Prinzip: kaufen, verkünden, kassieren, aber ohne jede nachhaltige Wirkung für die Bevölkerung“, so Hofer abschließend. „Was das Burgenland braucht, ist keine SPÖ-Kaufhauspolitik, sondern Verantwortung, Hausverstand und Respekt vor dem Geld der Menschen.“