Niederösterreich, Oberösterreich, die Steiermark und das Burgenland müssen Polizisten für Schwerpunktaktionen gegen die ausufernde Jugendkriminalität nach Wien entsenden. Von Montag bis Samstag werden täglich insgesamt 24 Beamte abgestellt, während laut Wiener Personalvertretung rund 650 operative Polizeiplanstellen unbesetzt sind.
FPÖ-Klubobmann Christian Ries bringt die Wiener Vorstellung von Solidarität auf den Punkt: „Also Gastpatienten aus anderen Bundesländern will man nicht, Gastpolizisten aber schon, oder wie? Wien hat über Jahre mit überhöhten Sozialleistungen Migranten angelockt, weist aber gleichzeitig österreichische Steuerzahler aus anderen Bundesländern bei planbaren Behandlungen zurück oder reiht sie nach hinten. Jetzt sollen Beamte aus eben diesen Bundesländern ihren Kopf für das planlose Wien hinhalten. Das sozialistische Wien ist damit zum unsolidarischsten Bundesland Österreichs geworden.“
„Das muss man sich einmal vorstellen: Während Wien Steuerzahler aus anderen Bundesländern bei planbaren medizinischen Behandlungen ausbremst, verteilt es die Mindestsicherung weiterhin mit vollen Händen“, so Ries. Laut Wiener Jahresbericht hatten 2023 rund 62 Prozent der Bezieher keine österreichische Staatsbürgerschaft – fast zwei Drittel.
„Wien ist zum Magneten für unkontollierte Zuwanderung in unser Sozialsystem geworden. In Wiener Volks- und Mittelschulen ist für rund 70 Prozent der Kinder Deutsch nicht mehr die Alltagssprache, während die Jugendkriminalität auf den Straßen eskaliert. Die SPÖ hat Wien sehenden Auges in eine Sackgasse geführt“, erklärt Ries.
Dazu spricht die Kriminalstatistik eine klare Sprache: Die Zahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren stieg in Wien von 15.864 im Jahr 2016 auf 23.776 im Jahr 2025 – ein Plus von rund 50 Prozent. Österreichweit betrug der Anstieg im selben Zeitraum rund 24 Prozent. Bei den zehn- bis unter 14-Jährigen lag der Zuwachs in Wien sogar bei mehr als 200 Prozent.
„Das sozialistische Multikulti-Experiment ist krachend gescheitert. Wien setzt seit Jahren die falschen Anreize und verlangt danach, dass andere Bundesländer ihre Polizisten schicken, um die Auswirkungen der verfehlten Politik auszubaden. Auch ist es kein Zufall, dass die Wiener Polizei nicht ausreichend qualifiziertes Personal findet und es dauerhaft gehalten werden kann. Der Anreiz, aus einem sicheren Bundesland kommend, sich in Wien mit Jugendgangs aus Nahost oder Afghanistan herumzuschlagen ist enden wollend“, so Ries.
„Unsere Polizisten sind keine Lückenbüßer für das taumelnde Wien. Wer Patienten aus dem Burgenland bei planbaren Behandlungen zurückweist, kann nicht erwarten, dass das Burgenland seine Sicherheitskräfte abstellt. Das Burgenland braucht seine Polizisten im Burgenland“, schließt Ries.
07. August 2026
Sozialistisches Wien ist Österreichs unsolidarischstes Bundesland – Gastpatienten nein, Gastpolizisten ja
Die Folgen der gescheiterten Wiener Migrations- und Sicherheitspolitik dürfen nicht auf die Bundesländer abgewälzt werden