Das Land Burgenland setzt seine Gutschein-Aktion für Schüler fort. Für die FPÖ Burgenland greift die Maßnahme jedoch viel zu kurz. Landtagsabgeordneter Rudolf Smolej fordert eine grundlegende Überarbeitung: Die Unterstützung muss treffsicher zur sozialen Abfederung der massiven Teuerung genutzt werden, damit Schulskikurse für Familien wieder flächendeckend leistbar werden, statt Steuergeld in PR-behaftete Landesmarken zu stecken.
Die Fortführung der burgenländischen Sportgutscheine und Leih-Ski ist für den freiheitlichen Landtagsabgeordneten Rudolf Smolej kein Grund zum Jubeln, sondern der Beweis für eine verfehlte Prioritätensetzung der SPÖ-Alleinregierung. Während die Lebenserhaltungskosten für burgenländische Familien kontinuierlich steigen, fließen erhebliche Budgetmittel in Gutscheine, die an das Branding des „Team Burgenland“ gekoppelt sind.
„Wir erleben hier einmal mehr die typische SPÖ-Politik: Teure PR-Aktionen im Gewand einer sozialen Wohltat“, kritisiert Smolej scharf. „Ein Sportgutschein nützt einem Kind herzlich wenig, wenn sich die Eltern die eigentliche Teilnahme am Schulskikurs – von den Liftkarten über die Unterkunft bis hin zur Verpflegung – schlichtweg nicht mehr leisten können. Wenn das Sportlerherz an den Gesamtkosten scheitert, schaut das Kind trotz Landes-Gutschein traurig aus der Wäsche.“
Smolej fordert daher ein radikales Umdenken und den Fokus auf eine echte soziale Abfederung. Die Mittel für diese Aktionen müssen direkt dort ankommen, wo der Schuh drückt: bei den einkommensschwächeren Familien, die durch die anhaltende Teuerungswelle besonders unter Druck stehen.
Smolej skizziert die freiheitliche Position:
Die Gutscheine und Förderungen müssen flexibel für die tatsächlichen Kosten von Schulveranstaltungen eingesetzt werden können, insbesondere für Ski-Sets, Liftpässe und Kursgebühren.
Unterstützung muss zielgerichtet dorthin fließen, wo der finanzielle Bedarf am größten ist, um Familien spürbar zu entlasten. Steuergelder dürfen nicht dafür zweckentfremdet werden, schulpflichtige Kinder als Werbeträger für das „Team Burgenland“ zu instrumentalisieren.
„Unser Ziel muss es sein, dass jedes burgenländische Kind die Wintersportwoche als leistbares, unbeschwertes Gemeinschaftserlebnis erfährt, ohne dass die Eltern dafür Kredite aufnehmen müssen. Das erreichen wir nicht durch gebrandete Skistöcke, sondern durch eine ehrliche und treffsichere Unterstützung bei den Fixkosten der Schulskikurse. Hans Peter Doskozil muss aufhören, Budgetpolitik als Marketingkampagne zu betreiben. Es benötigt ehrlich Hilfe, damit unsere Kinder Skifahren unbekümmert lernen können“, so Smolej abschließend.