27. Oktober 2026

Slowenische Nachkriegsmassengräber: FPÖ-Smolej fordert Aufklärung über ermordete Altösterreicher

Angesichts aktueller Funde und Untersuchungen von Postelbergs Kasernen Nachkriegsmassengräbern, dankt LAbg. Rudolf Smolej der SLÖ für deren rasche Aktion vor Ort.  Er unterstützt die Initiative der VLÖ (Vereinigung der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften), die ein energisches Handeln der Bundesregierung anstrebt, um hier Aufklärung und Aufarbeitung zu erreichen. In einem Schreiben an das Bundesministerium dringt diese, auf eine schnelle Identifizierung der Opfer.

Dies fehlt im Süden gänzlich. Seit Jahren sind dort Massengräber unter anderem in Schluchten und Höhlen bekannt und entdeckt worden. Bei den Funden in den ehemaligen kommunistischen Lagern und unwegsamen Geländen Sloweniens handelt es sich um eines der schwersten Nachkriegsverbrechen in Europa. Unter den Opfern befinden sich zahlreiche Altösterreicher, insbesondere Untersteirer und Kärntner, aber natürlich auch viele im heutigen Prekmurje, deren Schicksal bis dato ungeklärt ist.

„Wir stehen in der menschlichen und moralischen Pflicht, das Schicksal dieser Frauen, Kinder und Männer restlos aufzuklären“, betont Rudolf Smolej. „Viele von ihnen waren bis 1938 bzw. 1918 österreichische Staatsbürger. Ihre Familien und Nachkommen haben ein Recht auf Gewissheit und historische Wahrheit.“

Besonderer Dank gilt allen Bürgern und Vereinen, die dieses Unrecht beharrlich sichtbar machen. Die Funde - ob in Slowenien oder wie in Postelberg, stützen zudem die Position jener Familien, die seit Jahrzehnten gegen die völkerrechtswidrigen Enteignungen auf Basis der AVNOJ-Dekrete kämpfen, da ordnungsgemäße Verfahren oder Zustellungen unter diesen Umständen nachweislich nie stattgefunden haben können.

Smolej appelliert dringend an die zuständigen Behörden, in enger bilateraler Kooperation mit Slowenien und den anderen betroffenen Nachbarländern alles zu unternehmen, um die Identitäten der Opfer festzustellen und verbliebene Angehörige zu benachrichtigen. "Gerade am 24.Oktober sollte ein Gedenken an die Opfer der Vertreibung nicht nur angemessen, sondern auch zur Mahnung an Rechtsstaatlichkeit und Versöhnung Anlass sein", schloss Smolej.

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