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28. Juli 2025

Sendemast-Ausfall im Bezirk Güssing: FPÖ fordert rasche Lösung für betroffene Gemeinden

Seit mittlerweile einem halben Jahr sind die Bürgerinnen und Bürger in Teilen von Kleinmürbisch, Großmürbisch, St. Nikolaus und sogar von Güssing selbst massiv in ihrer Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt. Der Ausfall eines Sendemastes hat dazu geführt, dass weder verlässlich telefoniert noch das Internet genutzt werden kann, und das mitten im 21. Jahrhundert.

“Diese Situation ist untragbar. Wir sprechen hier nicht von einem Randphänomen, sondern von einem Zustand, der die Lebensqualität und auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Region massiv beeinträchtig,,” kritisiert der burgenländische FPÖ-Technologiesprecher LAbg. Mag. Thomas Grandits, der selbst aus dem Bezirk Güssing stammt.

Bereits vor einigen Jahren hat das Land Burgenland unter Landesrat Dr. Leonhard Schneemann die sogenannte Breitbandstrategie 2030 vorgestellt und auch im aktuellen Regierungsprogramm verankert. Doch in der Realität sehen sich viele Haushalte im Südburgenland immer noch mit einer völlig unzureichenden Grundversorgung konfrontiert. Es kann nicht alles von heute auf morgen geschehen, aber der Fall im Bezirk Güssing bedarf einer raschen Handlung.

“Wenn Menschen seit über sechs Monaten de facto keinen Zugang zu Telefonie und Internet haben, ist das ein Armutszeugnis für die Landespolitik. Ich fordere daher den zuständigen Landesrat Schneemann auf, unverzüglich tätig zu werden und den Bau eines neuen Sendemastes in der betroffenen Region aktiv zu unterstützen”, so Grandits weiter.

Die derzeitige Situation dürfe keinesfalls noch ein weiteres Jahr andauern. “Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Homeoffice-Pflicht ist eine funktionierende digitale Infrastruktur Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum”, betont Grandits.

Die FPÖ fordert daher eine sofortige Taskforce zur Lösung des Problems im Bezirk Güssing, die Unterstützung und Beschleunigung aller Genehmigungsverfahren für einen neuen Sendemasten und eine ehrliche Evaluierung und Überarbeitung der Breitbandstrategie 2030 unter Einbindung der betroffenen Gemeinden. “Es darf nicht sein, dass technologische Grundversorgung zur Geduldsprobe für unsere Landsleute wird. Hier ist schnelles, unbürokratisches Handeln gefragt und keine Schönrederei,” so Grandits abschließend.

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