Zu den jüngsten Sachbeschädigungen an zweisprachigen Ortstafeln im Burgenland nimmt FPÖ-Klubobmann Christian Ries Stellung. Ries, im Zivilberuf Kriminalbeamter, geht davon aus, dass die Polizei die Vorfälle mit der notwendigen Konsequenz verfolgt und alle Maßnahmen setzt, um die bislang unbekannten Täter auszuforschen.
„Ich bin überzeugt, dass meine Kollegen alles unternehmen werden, um diese Sachbeschädigung an den beiden Ortstafeln aufzuklären, sofern nur eine geringe Chance zur Klärung besteht. Dann wird sich auch zeigen, welche Motive hinter dieser Tat stehen“, so Ries.
Für die FPÖ Burgenland sei klar, dass den burgenländischen Volksgruppen alle Rechte zukommen müssen, die ihnen laut Verfassung zustehen. „Diese Rechte sind selbstverständlich zu respektieren“, betont der Klubobmann.
Gleichzeitig verweist Ries auf das seit Jahrzehnten funktionierende Zusammenleben im Burgenland: „Wir haben im Burgenland die besten Erfahrungen im Zusammenleben zwischen der deutschen, der kroatischen, der ungarischen sowie der Volksgruppe der Roma. Dieses gute Miteinander ist ein wesentlicher Teil unserer burgenländischen Identität – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.“
Abschließend hält Ries fest, dass man nun die Ermittlungen der Polizei abwarten müsse.