17. August 2026

Rotes Totalversagen: Schumann zählt Prozentpunkte, Doskozil baut Luftschlösser – den Burgenländern fehlen die Ärzte

Die SPÖ hat die medizinische Grundversorgung im Bund und im Land an die Wand gefahren!

Als „gesundheitspolitischen Offenbarungseid der SPÖ“ bezeichnet FPÖ-Klubobmann Christian Ries die aktuelle Situation bei den Kassenärzten. Während Gesundheitsministerin Korinna Schumann die Versorgung mit einem österreichweiten Besetzungsgrad von 97 Prozent schönredet, weist ausgerechnet das Burgenland mit vier Prozent den höchsten Anteil offener Kassenstellen für Allgemeinmedizin in ganz Österreich auf.

„Frau Minister Schumann, ersparen Sie den Menschen Ihre geschönten Prozentzahlen! Wer im Burgenland keinen Hausarzt findet, monatelang auf einen Facharzttermin wartet und deswegen in die Spitalsambulanz ausweichen muss, kennt die Wahrheit. Die rote Gesundheitspolitik hat im Bund und im Land auf ganzer Linie versagt“, erklärt Ries.

Im Burgenland fehlen elf Hausärzte und acht Fachärzte. Gleichzeitig stiegen die ambulanten Behandlungen in den burgenländischen Krankenhäusern im Jahr 2025 um 8,22 Prozent auf 183.066 Fälle. Für Ries ist das die Rechnung für jahrelange politische Untätigkeit: „Die Ambulanzen werden verstärkt von Patienten aufgesucht, weil die wohnortnahe Versorgung ausgedünnt wurde. Schumann versteckt das Versagen hinter Statistiken, Doskozil hinter Prestigeprojekten, Beteiligungsabenteuern und immer neuen politischen Luftschlössern.“

Während Hausarztordinationen verschwinden und rund 60 Prozent der burgenländischen Hausärzte vor der Pension stehen, verliere sich Doskozil in Selbstdarstellung. „Für Prestigeprojekte, riskante Milliardenpläne und rote Machtapparate ist offenbar immer Geld vorhanden. Bei der medizinischen Grundversorgung unserer Burgenländer wird vertröstet, verschoben und zugesehen. Dieses politische Versagen gefährdet die Versorgung im ganzen Land“, kritisiert Ries.

Schumann und Doskozil seien zwei Gesichter desselben roten Versagens: „In Wien wird der Ärztemangel schöngeredet, im Burgenland wird er verwaltet. Die SPÖ hat ihre Prioritäten völlig verloren. Unsere Steuergelder gehören zuerst in Hausarztstellen, Facharztangebote und eine erreichbare medizinische Versorgung. Doskozils politische Denkmäler behandeln keinen einzigen Patienten.“

„Vier Prozent offene Hausarztstellen sind österreichweiter Negativrekord. Das ist die bittere Bilanz der SPÖ-Gesundheitspolitik. Schumann soll ihre Jubelmeldungen einstellen und Doskozil endlich seine Prestigeprojekte zurückfahren. Die Burgenländer brauchen Ärzte, Termine und Versorgungssicherheit. Sie haben lange genug für das rote Totalversagen bezahlt“, schließt Ries.

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