Anlässlich der jüngsten Erhebung zu Problemstellen im burgenländischen Radverkehr fordert der freiheitliche Verkehrssprecher im Landtag, LAbg. Mag. Thomas Grandits, eine gezielte Förderschiene für Gemeinden zum Ausbau und zur Sanierung der Radwege-Infrastruktur.
„Die Erhebung zeigt deutlich: In vielen burgenländischen Gemeinden macht Radfahren schlichtweg keinen Spaß – geschweige denn ist es sicher“, so Grandits. „Über 200 Problemstellen wurden von den Bürgerinnen und Bürgern gemeldet – davon über 100 wegen fehlender Radwege, weitere 64 aufgrund mangelhafter Wegeführung und 41 wegen gefährlichen Kreuzungsbereichen. Das ist ein alarmierender Befund!“
Besonders besorgniserregend sei laut Grandits, dass viele dieser Mängel auf die unzureichende finanzielle Ausstattung kleiner Gemeinden zurückzuführen seien. „Gerade kleinere Gemeinden wollen oft mehr für den Radverkehr tun, haben aber nicht die nötigen Mittel. Hier braucht es eine eigene Förderschiene des Landes, die gezielt beim Ausbau von Radwegen unterstützt – unbürokratisch und planungssicher.“
Grandits verweist auch auf die Bedeutung sicherer Radwege für Kinder und Familien: „Wenn wir wollen, dass mehr Menschen – besonders Kinder – mit dem Rad zur Schule oder zur Arbeit fahren, dann müssen wir ihnen auch sichere Wege bieten. Lippenbekenntnisse reichen nicht aus – es braucht Taten!“
Der Freiheitliche Landtagsklub mit LAbg. Thomas Grandits fordert daher:
1. Eine eigene Landesförderung für den kommunalen Radwegebau
2. Die Priorisierung der Sanierung gemeldeter Problemstellen
3. Ein jährliches Monitoring unter Bürgerbeteiligung zur Identifikation neuer Gefahrenstellen
„Das Ziel, Radland Nummer 1 zu werden, darf nicht bloß ein PR-Slogan bleiben. Es braucht strukturelle Maßnahmen, echte Investitionen und vor allem mehr Sicherheit auf zwei Rädern“, so Grandits abschließend.