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07. Jänner 2026

Preise im Keller, Höfe am Abgrund und die Politik schaut zu!

FPÖ-Landwirtschaftssprecher Markus Wiesler schlägt Alarm!

„Der heutige Zeitungsartikel in der Krone bestätigt schwarz auf weiß, wovor wir Freiheitliche seit Jahren warnen: In der Landwirtschaft passt gar nichts mehr“, so FPÖ-Landtagsabgeordneter Markus Wiesler.

Sinkende Preise bei Milch und Getreide, explodierende Produktionskosten, Handelsverwerfungen, Importdruck und internationale Abkommen wie ein Damoklesschwert über den bäuerlichen Betrieben, und gleichzeitig wird uns von allen Seiten erklärt, es sei eh alles in Ordnung. Die Realität draußen am Hof sieht anders aus.

Das Bauernsterben geht weiter: Nicht schleichend, sondern spürbar. Woche für Woche. Betrieb für Betrieb.

Gute Ernten in ganz Europa, Zoll- und Handelskonflikte, Importe, die nicht nach unseren Standards produziert werden und politische Unsicherheit drücken die Erlöse immer weiter nach unten. Gleichzeitig steigen Energie-, Futter-, Dünge- und Lohnkosten. Wer da noch glaubt, ein Familienbetrieb könne „einfach effizienter werden“, hat den Bezug zur Wirklichkeit verloren.

Der Zeitungsartikel macht eines deutlich: Unsere bäuerlichen Betriebe brauchen kein Schönreden, sondern echte Eingriffe und klare Rahmenbedingungen.

„Es wird uns immer wieder eingeredet, in der Landwirtschaft passt alles. Die Wahrheit ist: Unsere Ernährer bekommen keine Luft mehr. Die Preise sind im Keller, die Auflagen steigen und das Bauernsterben geht ungebremst weiter. Wir Freiheitliche haben mit unserem Antrag im Landtag recht behalten, nur wollte man die Realität nicht hören“, so Wiesler weiter. Der Antrag lautete: "Wertschätzung bringt Wertschöpfung in der Landwirtschaft.

Besonders schwer wiegt dabei auch das Versäumnis des Landes Burgenland. Während man gerne von Regionalität, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit spricht, bleibt man konkrete, zielgerichtete Maßnahmen schuldig. Worte ersetzen keine Einkommen.

Was es braucht, liegt längst am Tisch:


· Mindestpreise statt Sonntagsreden

· faire Marktbedingungen statt ruinöser Importe

· klare Unterstützung bei Ernteausfällen

· echte Entlastung statt zusätzlicher Bürokratie


„Wertschätzung zeigt sich nicht in Pressekonferenzen, sondern im Preis. Wer regionale Lebensmittel will, muss auch dafür sorgen, dass die Bauern davon leben können. Alles andere ist Heuchelei“, zeigt sich Wiesler verärgert.

Die Landwirtschaft ist systemrelevant, das hat man in Krisenzeiten gern betont. Jetzt, wo es unbequem wird, will man davon nichts mehr wissen. Genau diese Kurzsichtigkeit gefährdet unsere Versorgungssicherheit.

„Wir Freiheitliche stehen weiterhin klar an der Seite der bäuerlichen Familienbetriebe. Nicht mit Ideologie, nicht mit leeren Versprechen, sondern mit konkreten Forderungen und Sachverstand.

Wer heute noch wegschaut, trägt Verantwortung dafür, dass morgen noch mehr Höfe zusperren.“ so Wiesler abschließend.

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