Eisenstadt, 28. Juli 2026 - Gleich zwei Hiobsbotschaften binnen weniger Tage im Bezirk Jennersdorf:
Seniorenhaus Wagner in Rudersdorf: 14 Mitarbeiter gekündigt, 18 Bewohner umgesiedelt. Die Schließung erfolgte auf Weisung des Landes — ohne Gerichtsentscheidung, auf Basis unbestätigter Vorwürfe. Soziallandesrat Schneemann verschickte einen identischen Standardbrief an alle Betroffenen. Kein einziges persönliches Gespräch. Ein Mitarbeiter, 21 Jahre im Heim und SPÖ-Stammwähler, sagt wörtlich: "Doskozil und Schneemann haben meinen Traum zerstört. Nie wieder SPÖ."
Lenzing Heiligenkreuz: Standort wird verkauft — 300 Mitarbeiter bangen um ihre Existenz. Der Faserhersteller zieht sich aus dem Burgenland zurück. Weltweit baut Lenzing 2.000 Stellen ab. Die FPÖ-Abgeordneten Smolej und Whitfield haben bereits mehrfach vor dieser Entwicklung gewarnt und die verfehlte Standortpolitik der SPÖ-Grünen Landesregierung kritisiert. Passiert ist nichts.
Beide Standorte liegen im Bezirk Jennersdorf. Beide kosten Arbeitsplätze. Und was macht die SPÖ-Grüne Landesregierung? Nichts.
Statt sich um die wirtschaftliche Zukunft des Südburgenlands zu kümmern, produziert Doskozil Schlagzeilen mit Prestigeprojekten, während die Menschen vor Ort um ihre Existenz bangen. Das Südburgenland wird von der SPÖ-Grünen Regierung seit Jahren wirtschaftlich links liegengelassen.
"Das System Doskozil zerstört den Arbeitsmarkt im Burgenland. Erst das Pflegeheim, jetzt Lenzing. Und die SPÖ-Grüne Landesregierung schaut zu oder verschickt Standardbriefe. Wer so mit den Menschen umgeht, hat jedes Recht verloren, von sozialer Verantwortung zu reden", so LAbg. Sandro Waldmann, FPÖ-Arbeitssprecher.