„Was wir Freiheitliche seit Monaten hinterfragen, ist nun auch im österreichischen Parlament angekommen. Die neue Einteilung der Pflegeregionen im Burgenland ist längst kein internes Landesthema mehr, sondern inzwischen ein Thema von bundesweiter Tragweite“, erklärt Jaksch zu der vor einer Woche eingebrachten parlamentarischen Anfrage der FPÖ an Sozialministerin Korinna Schumann.
Vor allem die fehlenden Übergangsbestimmungen für hochbetagte und demente Personen, die belastende Situation für Mitarbeiter und die de facto Monopolstellung in den Regionen sehen die Freiheitlichen als besonders problematisch an.
Jaksch sieht sich in seiner Kritik bestätigt: „Diese unsoziale Reform, die vollkommen an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbei getroffenen wurde, verursacht weit über unsere Landesgrenzen Verwunderung, Entsetzen und Ablehnung. Dennoch hat es Landeshauptmann Doskozil durchgezogen ohne mit den Betroffenen, den Trägerorganisationen und den Pflegern im Burgenland im Vorfeld das Gespräch zu suchen.“
„Wir sehen der Beantwortung dieser Anfrage mit großer Spannung entgegen und werden sie genau prüfen. Ob sich daraus weitere Fragen und notwendige Schritte für das Burgenland ergeben, wird sich spätestens in zwei Monaten zeigen“, stellt Jaksch klar.