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16. Dezember 2021

ÖVP unterstützt Bauernsterben

Der aktuelle Vorschlag des GAP-Strategieplans ist so gut wie fertig und wird weiterhin zum Aussterben der Bauern beitragen. ÖVP und SPÖ nehmen das Bauernsterben nicht nur hin, sondern verfolgen die als oberstes Ziel.

Die GAP (=Gemeinsame Agrarpolitik der EU) hat laut der offiziellen Website der Europäischen Union als Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft, zwischen Europa und seine Landwirten die Ziele Landwirte zu unterstützen, soll eine sichere Versorgung mit bezahlbaren Nahrungsmitteln gewährleisten, den Landwirten der EU ein angemessenes Einkommen ermöglichen und soll ländliche Gebiete und Landwirtschaften in der EU erhalten. „Wenn man sich ansieht, wohin die schwarze Landwirtschaftspolitik österreichweit in den letzten Jahrzehnten geführt hat und wohin sie in den nächsten Jahren führen wird, dann kann man nur zum Schluss kommen, dass genau das Gegenteil dieser Ziele von der ÖVP verfolgt wird.“, so Thomas Karacsony, Landesparteiobmann-Stellvertreter und Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft Burgenland.

 

„Wir Bauern und damit meine ich auch Bauern, die seit Jahren ÖVP-Mitglieder sind, wissen, was die Zukunft uns bringen wird. Wir können die schwarze Fahne hissen, weil wir unsere Landwirtschaft zu Grabe tragen können. Die Industrialisierung wird weiterhin aktiv angestrebt und so werden wir Kleinen, und damit meine ich den Großteil der Bäuerinnen und Bauern in Österreich, von den Großbauern überrollt werden. Denn nur diese profitieren von den neuen GAP-Maßnahmen. Der Große lebt gesund, den Kleinen fressen die Hund.“, führt der Landwirt verärgert aus.

 

Unverständlich ist für ihn auch die Janusköpfigkeit der österreichischen, aber auch burgenländischen Agrarpolitik: „Einerseits hat man vor allem in der Corona-Krise bemerkt, wie wichtig es ist mit Nahrungsmitteln vom Bauern aus der Umgebung versorgt zu werden und ruft die Bio-Wende aus, andererseits werden die Rahmenbedingungen so in die Höhe geschraubt, dass sie gerade für die kleinen Landwirtschaften nicht zu stemmen sind und weder nachhaltig, noch etwas zu mehr Bio-Diversität oder mehr Tierschutz beitragen - das Gegenteil ist der Fall.“, führt er weiter aus.

 

Als Beispiel nennt der burgenländische Freiheitliche den unnötigen Bodenverbrauch, der in Zukunft im Burgenland aktiv stattfinden wird. „Die SPÖ verbaut nun alle Felder mit Photovoltaik-Anlagen. Ein unnötiger Bodenverbrauch, der nicht nur uns Landwirten zu schaffen macht, sondern auch unseren Tieren Lebensraum kostet. Die Dächer bleiben leer und der Bodenverbrauch nimmt zu. Die SPÖ-Landesregierung will sich naturschutzfreundliche, nachhaltige Politik an die Fahnen heften und in der Realpolitik sieht es genau umgekehrt aus.“

 

„Wenn ÖVP und SPÖ so weitermachen, dann werden wir bald Wörter wie Bio-Diversität regionale Lebensmittel aus unserem Wörterbuch streichen können.“, FP-Karacsony abschließend.

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