Am Freitag präsentierte die FPÖ die Neugründung ihrer Stadtgruppe Mattersburg. Ein notwendiger Schritt, um der Stadtpolitik wieder eine klare, kritische und konstruktive Stimme zu geben. Angeführt wird die neue Struktur von Sascha Gerdenitsch und Bernd Zezelitsch, unterstützt von einem engagierten Team aus Gemeinderäten und Ersatzgemeinderäten. Zezelitsch betonte den Anspruch, „endlich wieder ernsthafte Oppositions- und Kontrollpolitik“ zu betreiben und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Inhaltlich setzt das Team klare Schwerpunkte: Transparenz in der Verwaltung, bürgernahe Entscheidungen und eine wirtschaftliche Revitalisierung der Innenstadt. Gerade die angespannte Lage vieler Gastronomie- und Kleinbetriebe zeige, wie dringend Mattersburg wieder aktive Standortpolitik brauche. Zahlreiche Lokale stehen leer, Investitionen bleiben aus. Die FPÖ fordert daher ein Ende der Passivität im Rathaus.
Landesparteiobmann Alexander Petschnig ordnet die Neugründung als deutliches Signal ein: „Die Menschen haben Anspruch auf eine Stadtpolitik, die arbeitet und nicht bloß verwaltet. Sie wollen Transparenz, Verlässlichkeit und eine Führung, die Probleme löst statt sie hinter verschlossenen Türen zu verschleppen.“
Petschnig kritisierte auch behördliche Missstände der Vergangenheit: Verzögerte Mandatsnachbesetzungen und intransparente Abläufe hätten die politische Arbeit erschwert. Mit der Neuaufstellung sei diese Phase beendet.
Petschnig betont: „Mattersburg hat enormes Potenzial. Dieses neue Team wird Politik wieder dorthin rücken."