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23. März 2021

Neubau Landesfeuerwehrkommando

Tschürtz appelliert an Landesregierung: Die Feuerwehr darf auf keinen Fall in Stich gelassen werden!

Die Aufgaben der Feuerwehr werden immer vielschichtiger. Neben Brandeinsätzen, Bergungseinsätzen bei Unfällen und Katastropheneinsätzen wie Hochwasser stehen mittlerweile auch ‚außerordentliche‘ Aufgaben wie die Unterstützung der Massentests in der derzeitigen Krisenzeit auf der Einsatzliste. Ehemaliger Feuerwehrreferent Tschürtz zeigt sich solidarisch: „Die Hilfsbereitschaft unserer Feuerwehr kennt keine Grenzen und mit ihr werden die Aufgabengebiete immer umfangreicher. Egal wo Not am Mann ist – die Feuerwehr steht tatkräftig zur Seite. Um so wichtiger ist es, auch ihr umgekehrt die nötige Hilfestellung zu gewährleisten, wenn sie mal was braucht. Leider mussten wir feststellen, dass für einige Herrschaften der Regierung – egal ob auf Bundes- oder Landesebene – diese Hilfsbereitschaft offenbar schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist!“

Konkret geht es um den geplanten Neubau der Landesfeuerwehrzentrale, welche laut zuständigem Landesrat Heinrich Dorner nun doch wieder auf Eis gelegt und auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. „Eine Sanierung des Feuerwehrkommandos ist bereits seit 2013 angedacht. In meiner Regierungszeit gab es eine Evaluierung des Vorhabens mit dem Ergebnis, dass ein Neubau des Objektes empfohlen wird. Dass nun doch wieder ein Stillstand des Vorhabens mit Ausflüchten wie die Krisenzeit künstlich erzeugt wird, ist unverständlich. Darum hat die FPÖ einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht. Zieht man in Betracht, dass Pläne bereits vorhanden sind und die Kosten sich auf ca. 16 Mio Euro – bei einem Landesbudget von 1,3 Mrd. – belaufen, ist die Ausrede für den Stopp mehr als fragwürdig. Genauso fragwürdig wie die Tatsache, dass die Feuerwehr - welche in der Covid-19-Pandemie zur Hilfe eilen soll - aus dem Covid-19-Impfplan gestrichen wurde. Offenbar sehen die derzeitigen Regierungsmitglieder das Sprichwort ‚Geben ist seliger als nehmen‘ sehr einseitig!“, so Sicherheitssprecher Tschürtz abschließend.

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