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07. Juni 2019

Nach Signalen des Österreichischen Fußballbundes: Tschürtz will Nationalstadion ins Burgenland holen

Landeshauptmann-Stellvertreter will Thema auf Tagesordnung der Regierung setzen

Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) kämpft im Wiener Prater: mit dem nicht mehr zeitgemäßen Ernst Happel-Stadion, mit dem Fehlen eines eigenen Trainingszentrums und auch ansonsten mit Platzproblemen. In den letzten Tagen wurde vom ÖFB auch nicht ausgeschlossen, den an sich bevorzugten Standort Wien zu verlassen.

„Burgenland und Niederösterreich sind adäquate Regionen – wobei eine Anbindung an den Flughafen Schwechat gegeben sein muss“, erklärte dazu ÖFB-Präsident Leo Windtner. Johann Tschürtz, Burgenlands Landeshauptmann-Stellvertreter von der FPÖ, zeigt sich von der Idee grundsätzlich angetan. Er will das Nationalstadion im Burgenland sehen.

Tschürtz: „Ums Wollen geht’s da gar nicht. Natürlich will ich das. Die Frage ist vielmehr die, ob es machbar ist. Die Kriterien, die der ÖFB-Präsident jetzt einmal vorsichtig formuliert hat, könnten wir im Bezirk Neusiedl und in der Region Parndorf jedenfalls erfüllen. Im Endeffekt müsste man sich anschauen, ob sich das Projekt wirtschaftlich und budgetär darstellen ließe.“

Der Landeshauptmann-Stellvertreter möchte das Thema unbedingt auf die Tagesordnung der Landesregierung setzen: „Abgesehen davon, dass das neue Nationalstadion ein wunderbares Geschenk zum 100. Geburtstag des Burgenlandes wäre. Es ist schwer vorstellbar, dass wir als Land vom ÖFB-Standort und der Veranstaltungsarena nichts hätten. Wir wollen das prüfen.“

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