07. August 2026

Müttergehalt jetzt – Bundeskanzler Stocker sollte sich schämen!

Als „beschämend und völlig realitätsfern“ bezeichnet der burgenländische FPÖ-Landtagsabgeordnete Markus Wiesler die Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker, wonach Kinderbetreuung keine Arbeit sei.

„Frauen leisten als Mütter einen unverzichtbaren Dienst an ihren Kindern, an unserer Gesellschaft und letztlich auch an unserem Staat. Wer diese tägliche Verantwortung nicht als Arbeit anerkennt, verkennt die Lebensrealität tausender Familien. Bundeskanzler Stocker sollte sich für diese Geringschätzung schämen“, erklärt Wiesler.

Die FPÖ Burgenland habe deshalb bereits Ende 2023 die Einführung eines Müttergehalts gefordert und diese Initiative 2024 erneut in den Landtag getragen. Eltern, die ihr Kind bis zum verpflichtenden Kindergartenjahr selbst betreuen möchten, sollen ein Gehalt auf Basis des burgenländischen Mindestlohns sowie eine volle Sozial- und Pensionsversicherung erhalten.

„Wir wollen keinen Zwang, sondern echte Wahlfreiheit. Wer sein Kind zu Hause betreut, darf finanziell und bei der späteren Pension nicht bestraft werden. Bei pflegenden Angehörigen wurde die familiäre Betreuung zu Recht anerkannt und sozial abgesichert. Warum soll ausgerechnet die Erziehung der eigenen Kinder nichts wert sein?“, fragt Wiesler.

Stockers nachträgliche Entschuldigung ändere nichts am grundsätzlichen Problem: „Leere Worte reichen nicht. Wer die Leistung der Mütter tatsächlich respektiert, muss endlich handeln. Stockers Aussage ist Grund genug, unsere Forderung nach einem Müttergehalt erneut in den Burgenländischen Landtag einzubringen – und genau das werden wir tun“, kündigt Wiesler abschließend an.

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