„Die jüngsten Pläne und diesbezüglichen Nebelgranaten von Landeshauptmann Doskozil und den Dienern seines Systems, den Burgenländischen Müllverband in die Landesholding einzugliedern und gewinnorientiert zu gestalten, sind nicht nur ein weiterer Anschlag auf die Geldbörsen von uns Burgenländern, sondern darüber hinaus an Unverfrorenheit nicht zu überbieten“, kritisiert FPÖ-Landesgeschäftsführer Smolej die jüngste Entwicklung in der Causa.
Überall dort, wo Doskozil und sein System aka Land Burgenland oder die Landesholding die Kontrolle übernehmen, steigen zwangsläufig die Gebühren - schlag nach beim Wasserverband Nördliches Burgenland. Solche Entwicklungen sind gerade in Zeiten der Teuerungswelle und Wirtschaftsabschwung nicht nur bedenklich, sondern auch ein direkter und unverschämter Griff in die Geldbörse von uns Burgenländern. Demgegenüber betont Smolej, dass es schon eine besondere Leistung sei, dass es dem Burgenländischen Müllverband gelungen ist, die Müllgebühren konstant zu halten.
In diese Debatte platzen nun neue Vorschläge wie jener, die Rücklagen und Gewinne des zukünftigen des Müllverbandes, so zu verwenden, dass Querfinanzierungen möglich sind. „Wer hat denn bisher den Müllverband finanziert?“, fragt sich Smolej. „Das waren nicht abstrakte Gemeindeverbände, sondern jeder einzelne Bürger und die Haushalte! Die Ideen der Querfinanzierung einzelner Aufgaben des Landes streicht die Abzocker Mentalität Doskozils hervor!“, stellt Smolej fest: “Jeder Burgenländer finanziert dann durch überhöhte Gebühren rote Wunschpläne und Verstaatlichungsphantasien. Die Praxis erleben wir jetzt schon durch enorme Kosten bei den Strompreisen der Energie Burgenland. Statt die Bürger zu entlasten freut man sich über hohe Gewinne, um die roten Wunschmodelle zu verwirklichen.“
Die Genossen sollten einmal in der Steiermark nachfragen: Es wollten schon andere erfolglos mit Müllgeschäften reich werden, um politische Wunschträume zu finanzieren. „Statt über Querfinanzierung und Belastungen, muss über eine Entlastung der Gemeinden und Rückzahlung z.B. in Form einer Ausschüttung oder Gutschrift an die belasteten burgenländischen Haushalte nachgedacht werden“, bekräftigt der FPÖ-Landesgeschäftsführer seinen Standpunkt.