„Während die Statistik Austria mit nüchternen Zahlen die Realität abbildet, scheint SPÖ-Klubobmann Roland Fürst in einer Parallelwelt zu leben, in der Fakten nach Belieben verdreht werden“, zeigt sich FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig über die eigenartige Wahrnehmung des Doskozil-Adlatus verwundert. Seine jüngste Behauptung, das hohe Pro-Kopf-Einkommen im Burgenland sei das Resultat einer sozial- und wirtschaftsfreundlichen Politik der burgenländischen Landesregierung ist nichts anderes als eine dreiste Verdrehung der Tatsachen und Schlag ins Gesicht der 50.000 Pendler!
Zu den Fakten: Das Burgenland an zweiter Stelle beim Pro-Kopf-Einkommen klingt gut, ist aber das Ergebnis schwerer Versäumnisse der roten Alleinregierung. Denn das ‚hohe’ Durchschnitts-Einkommen verdanken die Burgenländer in keinster Weise der Politik im eigenen Land, sondern der Arbeit unserer zigtausenden fleißigen Pendler in den Nachbarbundesländern! Beinahe ein Drittel der erwerbstätigen Burgenländer sind Pendler, die unter anderem in Wien, Niederösterreich oder der Steiermark mit harter Arbeit ihr Geld verdienen. Während Roland Fürst seine SPÖ mit fremden Federn schmückt!
Es ist ein schweres Foul gerade an diesen leistungswilligen Menschen und ihren Familien, die zusätzlich die Belastung des teilweise stundenlangen täglichen Pendelns auf sich nehmen, um sich einen Wohlstand erarbeiten zu können, wenn sich der SPÖ-Klubobmann das Angebot an gut bezahlten Arbeitsplätzen und Erwerbschancen in anderen Bundesländern auf die eigene Fahne schreibt! Diese Unehrlichkeit im Umgang mit dem wirtschaftspolitischen Totalversagen der eigenen Alleinregierung gerät zur Peinlichkeit.
Aber es kommt noch schlimmer: Sieht man sich an, was jene Menschen durchschnittlich verdienen, die tatsächlich im Burgenland arbeiten, dann zeigt sich das ganze Desaster der Doskozil-SPÖ. In dieser Kennzahl liegt das Burgenland nämlich abgeschlagen an letzter Stelle! Und verliert weiter an Boden. Das ist das wahre Erbe des Systems Doskozil: Ein Bundesland, das seine Bürgerinnen und Bürger massenhaft in die Ferne schicken muss, weil es vor Ort kaum Perspektiven gibt.
Das Burgenland verkommt auf diese Weise zum Pendlerparkplatz: „Wo bleibt eine offensive Wirtschaftsförderung, eine leistungsorientierte Arbeitsmarktpolitik und die Ansiedlung guter Jobs im Burgenland, Herr Landeshauptmann? Nur im öffentlichen Dienst Planstellen zu weit überhöhten Preisen aus dem Ärmel zu zaubern ist definitiv zu wenig! Ihre Politik hat das Burgenland zum traurigen Schlusslicht gemacht!“, ärgert sich Petschnig.
Die Bürgerinnen und Bürger haben die Märchen der SPÖ satt. Sie verdienen Transparenz und eine Politik, die wirklich etwas bewegt. Sie verdienen eine Landesregierung, die das Burgenland wieder zu einem Ort macht, an dem man nicht nur gut leben, sondern auch gut und gerne arbeiten kann.
Es ist Zeit für echte Veränderung, Zeit für eine Regierung, die nicht nur redet, sondern handelt. Eine Regierung, die echte Chancen für die hart arbeitenden, fleißigen Menschen im Burgenland schafft, die derzeit weit unter ihrem Wert behandelt werden. Wir stehen für diesen Wechsel und für mehr Perspektiven! Es ist an der Zeit, dass das Burgenland wieder durch Taten glänzt und nicht durch Luftschlösser eines SPÖ-Klubobmannes.