17. August 2026

LKW-Maut und Belastungspakete plündern das Geldbörsel der Burgenländer!

FPÖ-Sozialsprecher Smolej warnt vor weiteren „Kostenlawinen“

„Die burgenländische Bevölkerung wird von zwei Seiten rücksichtslos zur Kasse gebeten“, kritisiert der FPÖ-Landtagsabgeordnete und Sozialsprecher Rudolf Smolej mit scharfen Worten. Einerseits bürde die Bundesregierung den Burgenländer über neue Steuerpakete – wie Packerlsteuer – und dadurch steigende Zustellkosten immer neue Lasten auf. Andererseits setze die Regierung im Burgenland mit der geplanten Einführung einer LKW-Maut auf Landesstraßen ab 2027 noch eins drauf. Aus Sicht des FPÖ-Abgeordneten steht fest: „Am Ende zahlen der Konsument und die Betriebe im Burgenland die Zeche für dieses politische Versagen!“

Das Vorhaben der burgenländischen Landesregierung, eine Benützungsgebühr für den Schwerverkehr auf Landesstraßen einzuführen (mit Jahresvignetten zwischen 650 und 1.000 Euro), wird spürbare Folgen für die Bevölkerung haben. Smolej stellt klar, dass dies kein reines Problem für Frächter ist: „Höhere Transportkosten verteuern unweigerlich die gesamte Lieferkette. Vom täglichen Lebensmitteleinkauf bis hin zu regionalen Produkten – jeder Transportaufwand wird eins zu eins auf die Endpreise im Regal umgewälzt. Die Zeche zahlen wir Burgenländer und unsere gesamte Wirtschaft!“

Er weist besonders auf den ländlichen Raum hin, wo Betriebe, Handwerker und Nahversorger auf diese Straßen angewiesen sind. Es droht durch die Mehrbelastung eine weitere massive Schwächung unserer Wirtschaftsstruktur!

Smolej kritisiert: „Die Maßnahmen gleichen einer Bestrafung regionaler Wertschöpfung: Ob Bauern oder Betriebe vor Ort – wer regional produziert und liefert, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Das ist kein Klimaschutz, das ist reine Abkassiererei, um Showprojekte zu finanzieren!“

Steigende Paket- und Zustellkosten treffen vor allem jene Burgenländer hart, die abseits der Ballungszentren leben und auf den Versandweg angewiesen sind. So entsteht ein brandgefährlicher finanzieller Cocktail, der den sozialen Wohlstand im Land schrittweise auffrisst.

Es darf nicht sein, dass das Burgenland zum Testgebiet für neue Modelle zulasten der eigenen Bevölkerung wird.

„Gerade in Zeiten, in denen die Menschen ohnehin mit der Teuerung zu kämpfen haben, braucht es spürbare Entlastungen statt immer neuer Kostenlawinen. Daher ein klares Nein zu derartigen Belastungspaketen“, schloss Sozialsprecher Rudolf Smolej.

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