Angesichts der angekündigten Vorverlegung der LKW-Maut auf mehreren wichtigen burgenländischen Verkehrsachsen zeigt sich Verkehrssprecher LAbg. Mag. Thomas Grandits alarmiert. Die jüngsten Warnungen aus der Wirtschaft würden bestätigen, was die FPÖ seit Monaten kritisiert.
Der Obmann der burgenländischen Transporteure, Roman Eder, bringt es in der heutigen Ausgabe der „Krone“ auf den Punkt: „Die Maut ist eine Sackgasse für das Land und seine Menschen.“
Grandits unterstreicht: „Diese Worte sollte die Landesregierung sehr ernst nehmen. Wenn selbst die Transportwirtschaft davon spricht, dass regionale Lieferketten und die Nahversorgung gefährdet sind, muss man erkennen, dass die geplante Maut der völlig falsche Weg ist.“
Die Einführung zusätzlicher Mautstrecken in einer Zeit explodierender Spritpreise sei „völlig realitätsfern“, so der Verkehrssprecher. Jede Mehrbelastung für Transporteure lande letztlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten.
„Die Menschen im Burgenland zahlen am Ende die Zeche. Höhere Transportkosten bedeuten höhere Preise – vom täglichen Einkauf bis zu regionalen Produkten. Gerade jetzt braucht es Entlastung statt neuer Kostenlawinen“, warnt Grandits.
Er fordert daher Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner mit Nachdruck auf, die geplanten Maßnahmen zu stoppen: „Ich erwarte mir, dass Doskozil und Dorner umgehend von der Umsetzung dieser Mautpläne Abstand nehmen. Der Schaden für Wirtschaft, Arbeitsplätze und Konsumenten wäre enorm.“
Grandits kündigt an, dass die FPÖ weiterhin alle politischen Schritte setzen wird, um die Einführung der LKW-Maut auf zentralen Verkehrsachsen im Burgenland zu verhindern.