29. Oktober 2026

LAbg. Wiesler: Abzocke durch „Radarfallen“ mitten im Wald – Doskozil braucht Geld für seine Politik?

FPÖ fordert Vorrang für Radarkontrollen vor Schulen und Kindergärten.

Scharfe Kritik am Standort eines mobilen Landesradars am Geschriebenstein übt FPÖ-Landtagsabgeordneter Markus Wiesler. Auf einem Waldabschnitt, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, werde ausgerechnet im Bereich einer der wenigen Überholmöglichkeiten kontrolliert. „Doskozil braucht Geld für seine Politik und die Autofahrer sollen offenbar die Rechnung begleichen. Für mich riecht diese Radarfalle mitten im Wald nach Abzocke“, erklärt Wiesler.

„Die Menschen fahren über den Geschriebenstein, weil sie zur Arbeit müssen. Sie halten mit ihrer täglichen Leistung das Land am Laufen. Offensichtlich sollen sie unterwegs auch noch als fahrende Bankomaten für die Landespolitik herhalten“, kritisiert Wiesler. „Wenn Doskozil für seine Art der Politik Geld braucht, darf die Antwort nicht lauten: Stellen wir halt die nächste Radar-Kassa in den Wald.“

Besonders kritisiert Wiesler die Platzierung: „Dort, wo man auf dieser kurvenreichen Strecke endlich eine Überholmöglichkeit hat, wartet das Radar. Das wirkt auf mich wie eine sorgfältig platzierte Einnahmequelle. Fehlt eigentlich nur noch das Schild: Vielen Dank für Ihren Beitrag zur Finanzierung der Landespolitik!“

„Selbstverständlich gelten Tempolimits auch beim Überholen. Aber Geschwindigkeitskontrollen müssen der Verkehrssicherheit dienen. Sie dürfen nicht zur bequemen Geldbeschaffung für die Landespolitik werden“, betont Wiesler.

Der Freiheitliche fordert, mobile Radargeräte vorrangig im Umfeld von Schulen, Kindergärten, gefährlichen Schutzwegen und nachgewiesenen Unfallhäufungsstellen einzusetzen. „Wer Kinder schützen will, kontrolliert dort, wo Kinder unterwegs sind. Vor Schulen und Kindergärten können gezielte Kontrollen einen wichtigen Beitrag leisten. Dort muss die Sicherheit unserer Kinder Vorrang haben.“

„Die Pendler brauchen Entlastung und vernünftige Straßen. Sie brauchen keine Landespolitik, die ihnen auf dem Weg zum Arbeitsplatz auch noch das Geld aus der Tasche zieht. Verkehrssicherheit ist eine öffentliche Aufgabe – kein Geschäftsmodell für Doskozils Politik“, hält Wiesler abschließend fest.

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