Die zunehmenden Probleme vieler Ortszentren im Burgenland sind für FPÖ-Landtagsabgeordneten Sandro Waldmann auch eine direkte Gefahr für Arbeitsplätze und Lehrstellen. Der Sprecher für Arbeitnehmer und Pendler warnt davor, die Entwicklung mit kurzfristigen Maßnahmen oder neuen Arbeitsgruppen lösen zu wollen.
„Wenn Geschäfte schließen, verschwinden Arbeitsplätze vor Ort. Für viele Arbeitnehmer bedeutet das längere Wege, mehr Pendelaufwand und weniger Lebensqualität in den Gemeinden“, so Waldmann.
Die Ursachen lägen aus seiner Sicht vor allem in steigenden Energie- und Betriebskosten, wachsender Bürokratie und sinkender Kaufkraft sowie einer Politik, die die wirtschaftliche Realität vieler kleiner Betriebe zu wenig berücksichtige.
„Innenstädte können nur dann funktionieren, wenn sich Arbeiten und Wirtschaften wieder auszahlen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Betriebe entlasten, die Kaufkraft im Land halten und Arbeitsplätze im Ort sichern, statt immer neue Ankündigungen ohne nachhaltige Wirkung.“
Abschließend fordert Waldmann ein Umdenken in der Landespolitik: „Innenstädte dürfen nicht nur als Einkaufszonen gesehen werden, sondern als Lebensräume mit Arbeit, Versorgung und Begegnung.“