Die SoHo Burgenland – eine Organisation der SPÖ Burgenland – feierte sich am Wochenende bei der Regenbogenparade in Eisenstadt als große Beschützerin von Vielfalt und Toleranz. Für FPÖ-Landtagsabgeordneten Sandro Waldmann ist das nichts als eine linke Polit-Show: „Die SPÖ Burgenland ist kein bisschen besser als die Babler-SPÖ. Gleiche Ideologie, gleiche Heuchelei, gleiches linkes Weltbild."
Waldmann weiter: „Dieselbe SPÖ, die heute Solidarität plakatiert, betreibt eine Migrationspolitik, die unkontrollierte Zuwanderung aus Kulturen fördert, in denen LGBTIQ-Rechte mit Füßen getreten werden. Wer wirklich für die Sicherheit der Menschen in diesem Land steht, sorgt für Grenzen und Ordnung – nicht für den Import von Intoleranz."
Auch die Pride-Parade selbst nimmt Waldmann ins Visier: „Diese Regenbogenfahne steht für eine Lobby, die Eltern mit berechtigten Fragen nicht ernst nimmt und sie rasch als Gegner abstempelt. Sie steht für eine Community, die Pride feiert, indem halbnackte Männer und Frauen vor Kindern ihre Genitalien entblößen. Das ist keine Bürgerbewegung, das ist Perversion im öffentlichen Raum. Und sie steht für einen Gender-Wahn, der Biologie leugnet, Sprache verstümmelt und Frauen unsichtbar macht."
Der FPÖ-Politiker sieht darin ein grundsätzliches Problem der SPÖ: „Die SPÖ – ob Babler, in Wien oder im Burgenland – redet anders, als sie handelt. Sie belastet Arbeitnehmer, Pendler und Familien mit ihrer Teuerungspolitik, während sie auf Paraden Gerechtigkeit skandiert. Und jede kritische Stimme wird als Hass niedergeschrien. So viel zur offenen Gesellschaft."
„Die Pride-Parade ist längst eine linke Parteiveranstaltung, bei der sich SPÖ-Funktionäre gegenseitig auf die Schulter klopfen. Wer echte Freiheit und echten Respekt will, braucht keine Moralapostel, die anders reden als sie handeln", so Waldmann abschließend.