02. November 2026

LAbg. Rudolf Smolej kritisiert burgenländischen Kulturbericht:

Steuergeld fließt in Prestigeobjekte, während die Volkskultur ausgehungert wird.

Scharfe Kritik übt der Kultursprecher der burgenländischen Freiheitlichen, LAbg. Rudolf Smolej, am aktuellen Kulturbericht des Landes Burgenland.

 Hinter den glanzvollen Hochglanzbroschüren und den medial inszenierten Erfolgsmeldungen der Doskozil Administration verberge sich ein intransparentes und ungerechtes Fördermodell, das den Kulturbetrieb des Landes zunehmend spaltet.

„Der vorliegende Kulturbericht ist kein Beleg für eine nachhaltige Kulturarbeit, sondern ein Zeugnis für ein intransparentes Modell der Günstlingswirtschaft. Während Millionenbeträge an Steuergeldern in Großprojekte und regierungsnahe Event-Konstrukte gepumpt werden, bleibt die heimische Volkskultur völlig unterrepräsentiert und wird systematisch ausgehungert. Zudem fehlt der Erfolgs Nachweis für den Mitteleinsatz in weiten Bereichen", stellt Smolej klar.

"Besonders die Vergabe und Wirkung der Fördermittel ist der FPÖ ein Dorn im Auge",  bemängelt SMOLEJ.  Eine nachvollziehbare Evaluierung, wie und wo die Mittel tatsächlich kulturtreibend wirken, fehlt gänzlich. „Es kann nicht sein, dass Steuergeld im Kämmerlein verteilt wird, um SPÖ-nahe Netzwerke und Prestigeprojekte zu füttern, während kleinere, regionale Kulturinitiativen um jeden Cent betteln müssen. Wir fordern lückenlose Transparenz und eine faire, objektive Verteilung der Kulturgelder statt parteipolitischer Günstlingswirtschaft“, so der FPÖ-Kultursprecher.

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist die Missachtung des traditionellen und regionalen Kulturguts. Das Burgenland lebe von seiner Vielfalt, seinen Bräuchen und dem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement in den Gemeinden. Doch im Kulturbericht der Landesregierung spiegle sich das nicht wider.

„Die Volkskultur, unsere Blasmusikkapellen, Chöre, Dorftheater und Traditionsvereine sind das Fundament der burgenländischen Identität. Im aktuellen Fördermodell sind sie jedoch massiv unterrepräsentiert. Wer die Basiskultur austrocknet, zerstört das soziale und kulturelle Gefüge in unseren Dörfern. Diese Geringschätzung des Ehrenamtes muss sofort gestoppt werden!“, fordert Smolej vehement.

Die von der SPÖ gefeierten Erfolge und Besucherrekorde bezeichnet Smolej als reine PR-Kosmetik. Der vermeintliche Erfolg werde durch massive, teure Werbekampagnen künstlich aufgeblasen und sage nichts über die tatsächliche Nachhaltigkeit oder die künstlerische Breite im Land aus.

„Die SPÖ-Alleinregierung definiert ‚Erfolg‘ nur über schillernde Besucherstatistiken ihrer eigenen Leuchtturmprojekte. Dass diese Zahlen mit enormen Summen an Steuergeld erkauft und defizitäre Strukturen damit kaschiert werden, wird verschwiegen. Wahre Kulturpolitik misst sich nicht an PR-Erfolgen, sondern an der Unterstützung aller Künstler und Kulturträger im Land – vom kleinen Dorfverein bis zur großen Bühne. Die FPÖ wird hier weiterhin genau hinsehen und für die Rechte unserer heimischen Kulturträger kämpfen“, schließt Smolej

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