Mit Sorge verfolgt Gemeindesprecher LAbg. Markus Wiesler die aktuellen Medienberichte rund um den Glasfaserausbauer öGIG. Besonders der ländliche Raum dürfe bei der digitalen Infrastruktur nicht zum Verlierer werden.
„Gerade für unsere Gemeinden außerhalb der Ballungsräume ist ein funktionierender Glasfaserausbau enorm wichtig. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice, Betriebe sind auf stabile Leitungen angewiesen und junge Familien erwarten sich eine moderne Infrastruktur. Deshalb braucht es jetzt vollständige Aufklärung“, so Wiesler.
Bekannt sei, dass öGIG auch im Burgenland Projekte umgesetzt habe beziehungsweise weiterhin Projekte ausweise. Umso wichtiger sei es nun zu klären, ob Gemeinden, Bürger oder heimische Unternehmen im Burgenland von möglichen Verzögerungen, offenen Forderungen oder Baustopps betroffen seien.
„In der Steiermark gibt es bereits massive Diskussionen rund um Verzögerungen und offene Forderungen. Genau deshalb muss jetzt rasch geklärt werden, ob auch burgenländische Gemeinden oder Betriebe betroffen sind. Der ländliche Raum darf nicht wieder derjenige sein, der am Ende zurückgelassen wird“, betont Wiesler.
„Die Menschen im Südburgenland haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es um diese Projekte tatsächlich steht. Wenn Projekte ins Stocken geraten oder Firmen auf offenen Rechnungen sitzen bleiben, dann hat das direkte Auswirkungen auf ganze Regionen“, so Wiesler weiter.
Der freiheitliche Gemeindesprecher fordert daher eine offizielle Stellungnahme von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. „Es bedarf jetzt rascher Aufklärung. Wir erwarten uns eine offizielle Stellungnahme des Landeshauptmannes darüber, ob burgenländische Gemeinden oder Unternehmen betroffen sind und wie der aktuelle Stand der Projekte aussieht. Wegducken hilft niemandem – schon gar nicht dem ländlichen Raum“, so Wiesler abschließend.