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20. Dezember 2021

Keine regionalen Bauern, kein regionales Fleisch!

Der aktuelle Bericht des ORF Burgenland (https://burgenland.orf.at/stories/3135104/), dass Burgenlands Schweinebauern mit dem Preisverfall kämpfen und daraus resultierend auch die Zahl der regionalen Fleischereibetriebe zurückgeht, verstärkt die Meinung des Landesobmannes der Freiheitlichen Bauernschaft Burgenland, wonach dies wohl die Absicht der Politik sei.

„Seit über 30 Jahren wissen wir alle, wo die Reise hingeht. Seit über 30 Jahren haben wir jährlich im Grünen Bericht schwarz auf weiß den Beweis, dass die Anzahl an Schweinebauern zurückgeht und daraus ergibt sich natürlich auch der Rückgang an Fleischereibetrieben. Denn wenn es keine regionalen Bauern gibt, dann braucht es auch keine regionale Fleischerei.“, so der Freiheitliche.

 

Trotz der Tatsache, dass man das schon seit Jahrzehnten kommen sieht, blieben und bleiben alle Landwirtschaftsminister und -ministerinnen sowie die großen Landwirtschaftskammervertretungen untätig: „Mittlerweile hat man schon das Gefühl, sie begrüßen diese Entwicklung. Denn wenn ich mir ansehe, welche bauernfeindliche Beschlüsse die ÖVP-Grüne Bundesregierung fasst und was die zuständige Ministerin Köstinger auf EU-Ebene leistet, dann kann man auf gar keinen anderen Schluss kommen. Die Standards, die wir in der österreichischen Landwirtschaft erfüllen müssen, sind die höchsten überhaupt. Wirklich erfüllen können diese aber nur wenige Großbetrieben, die dadurch noch mehr wachsen. Die kleinen, regionalen Landwirtschaftsbetriebe hingegen müssen aufgeben, weil sie von ihrer Landwirtschaft einfach nicht mehr leben können. Das Ergebnis wird sein, dass wir die derzeit steigende Nachfrage nach regionalem Schweinefleisch noch weniger erfüllen können, denn wo es keinen Bauern gibt, gibt es auch kein regionales Fleisch. Und so werden wir dann nur mehr aus dem Ausland importieren - aus Ländern, die nicht einmal wissen, wie man Tierwohl oder Tierschutz schreibt.“

 

Thomas Karacsony zeigt sich erzürnt, dass auch der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Nikolaus Berlakovich, der auch Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer und des Burgenländischen Bauernbundes ist, untätig zuschaut: „Er, der selbst auf Landes- und Bundesebene selbst einmal als Regierungsmitglied dafür verantwortlich war und auch jetzt noch in allen Gremien sitzt, bleibt untätig. Das sagt alles.“

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