„Ich gratuliere unserem Landesparteiobmann Alexander Petschnig herzlich zur Wiederwahl und zum klaren Vertrauen der Delegierten. Ein demokratischer Parteitag mit mehreren Kandidaten ist ein Zeichen gelebter Demokratie und keine Schwäche. Jetzt gilt es, gemeinsam und geschlossen für die Burgenländer weiterzuarbeiten“, so Karacsony.
Scharfe Worte findet Karacsony hingegen für die Kritik des ÖVP-Landesgeschäftsführers Matthias Wukitsch, der der FPÖ mangelnde Verlässlichkeit vorwirft.
„Ausgerechnet die ÖVP will uns erklären, was Verlässlichkeit bedeutet? Eine Partei, die seit Jahrzehnten in Österreich Regierungsverantwortung trägt, im Burgenland gerne das eine fordert und in der Bundesregierung das Gegenteil mitträgt, sollte sich zuerst einmal selbst an der Nase nehmen! Wer ständig seine politischen Grundsätze dem nächsten Regierungsposten unterordnet, braucht anderen keine Vorträge über Glaubwürdigkeit zu halten“, stellt Karacsony klar.
„Die ÖVP sollte sich lieber fragen, was ihre jahrelange Regierungspolitik den Menschen gebracht hat. Teuerung, wirtschaftliche Probleme und immer mehr Belastungen für unsere heimischen Betriebe und Bauern sprechen eine deutliche Sprache. Es geht nicht darum, möglichst lange an der Macht zu bleiben und Posten zu verteilen, sondern darum, Politik für die eigene Bevölkerung zu machen!“
Abschließend betont Karacsony: „Alexander Petschnig hat das Vertrauen der Mehrheit erhalten. Ich gratuliere ihm nochmals herzlich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Unser gemeinsames Ziel ist klar: eine starke, geschlossene FPÖ, die sich konsequent für die Interessen der Burgenländer einsetzt.“