30. April 2026

Jetzt sollen Opa, Oma und Familien zahlen

FPÖ-Familien- und Seniorensprecher LAbg. Mario Jaksch warnt vor Budgethammer und fordert Einsparungen bei Asyl, System und Fehlpolitik statt bei der eigenen Bevölkerung.

„Wenn eine Regierung gleichzeitig bei Familienleistungen spart und Pensionen unter der Inflation anpassen will, dann zeigt das vor allem eines: Familien und Senioren sollen die Zeche für das Versagen der politischen Kaste bezahlen“, kritisiert FPÖ-Landtagsabgeordneter Mario Jaksch scharf die bisher bekannt gewordenen Budgetpläne der Bundesregierung. „Das alte Prinzip ‚Teile und herrsche‘ auf Kosten unserer Familien und Senioren werden wir nicht akzeptieren.“

Besonders scharf kritisiert Jaksch die geplanten Änderungen beim Familienbonus sowie die ausgesetzte Valorisierung wichtiger Familienleistungen. „Familien sind die Keimzelle jedes funktionierenden Staates. Wer Familien schwächt, schwächt die Zukunft Österreichs. Es kann nicht sein, dass Eltern finanziell bestraft werden, wenn sie sich bewusst dafür entscheiden, ihre Kinder selbst zu betreuen.“ Die Wahlfreiheit der Familien müsse gewahrt bleiben. Kinderbetreuungseinrichtungen seien wichtig und notwendig, dürften aber niemals gegen die Eigenbetreuung ausgespielt werden.

Ebenso deutlich weist Jaksch die geplanten Einschnitte bei Pensionisten zurück. „Unsere Senioren haben mit Fleiß, Verzicht und jahrzehntelanger Arbeit jenen Wohlstand aufgebaut, den die Verantwortlichen heute leichtfertig verspielen. Wer jetzt bei Pensionen spart, greift nicht nur die Lebensleistung einer ganzen Generation an, sondern gefährdet auch den sozialen Zusammenhalt und die Kaufkraft im ganzen Land. Wenn es sich Großeltern noch leisten können, unterstützen sie gerne ihre Kinder und Enkelkinder im Alltag. Oft, weil es gar nicht mehr anders geht. Wenn man ihnen immer mehr nimmt, fehlt dieses Geld am Ende der gesamten Familie und schließlich in unserer Wirtschaft.“

Andererseits kämpfen viele ältere Menschen bereits jetzt mit steigenden Kosten für Wohnen, Energie, Medikamente und den täglichen Einkauf und mussten schon beim letzten Budget als Sparmasse herhalten.

Für Jaksch ist daher klar, wo angesetzt werden muss. „Warum wird nie ernsthaft über Einsparungen bei Asyl, Migration, Integration, fragwürdigen Förderstrukturen und millionenschweren Zahlungen in alle Herren Länder diskutiert? Warum greift man immer zuerst bei Familien und Pensionisten zu?“

Die FPÖ stehe klar an der Seite der eigenen Bevölkerung. „Wer sparen will, soll bei einem aufgeblähten System beginnen, das immer mehr Geld verschlingt, Chaos produziert, Fehlentscheidungen trifft und viel zu oft gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung arbeitet. Aber nicht bei jenen Menschen, die dieses Land aufgebaut haben und täglich seine Zukunft sichern. Familien und Senioren verdienen Respekt, Fairness und echte Unterstützung.“

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