26. Mai 2026

Immer weniger Lehrbetriebe sind ein Alarmzeichen für unseren Wirtschaftsstandort

„Wenn immer weniger Betriebe Lehrlinge ausbilden, dann ist das ein deutliches Warnsignal für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes“, warnt die freiheitliche Wirtschaftssprecherin und Landtagsabgeordnete Michelle Whitfield. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden unter steigender Bürokratie, hohen Energie- und Personalkosten sowie immer mehr Belastungen leiden. „Wer ständig neue Auflagen schafft, darf sich nicht wundern, wenn Betriebe irgendwann keine Ressourcen mehr haben, junge Menschen auszubilden“, so Whitfield.

Auch der freiheitliche Bereichssprecher für Arbeitnehmer und Lehrlinge Sandro Waldmann sieht dringenden Handlungsbedarf: „Die Lehre war in Österreich jahrzehntelang ein Erfolgsmodell. Statt echter Unterstützung bekommen unsere Jugendlichen oft das Gefühl vermittelt, dass nur ein akademischer Weg etwas wert ist.“ Die Politik müsse endlich wieder die duale Ausbildung stärken und Lehrberufe attraktiver machen.

Whitfield und Waldmann fordern daher gezielte Entlastungen für Ausbildungsbetriebe, weniger bürokratische Hürden sowie eine stärkere Aufwertung der Lehre bereits in den Schulen. „Ohne starke Lehrbetriebe verlieren wir nicht nur Fachkräfte, sondern langfristig auch Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze im Burgenland“, betont Whitfield abschließend.

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