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23. Dezember 2021

Hotellerie und Gastronomie sind am Ende

Ursprünglich wurde die Sperrstunde für die Gastronomie zu Silvester aufgehoben. Ein Hoffnungsschimmer für die Unternehmer, der nur wenige Tage nach Ankündigung wieder verblasst ist. Gastronomie und Hotellerie sind am Ende.

Dass Planungssicherheit für diese Chaos-Regierung ein Fremdwort ist, wissen wir ja mittlerweile, aber das man eine wichtige Branche so frotzelt, das ist ein neues Niveau. Die Gastronomie und Hotellerie sind die Sparten, die am härtesten in dieser Pandemie zu kämpfen haben und dann kommt noch die Politik dieser Bundesregierung hinzu, die das wirtschaften für sie so gut wie unmöglich macht. Ich frage mich, ob die zuständige Tourismusministerin Elisabeth Köstinger schon auf Weihnachtsurlaub ist oder ist es ihr schlichtweg einfach egal, ob unsere Gastronomie und Hotellerie überleben?“, so FPÖ-Landesparteiobmann Petschnig.

 

Die ursprüngliche Lockerung hat in Gastronomie und Hotellerie Hoffnung geweckt, doch auch diese wurde zerschmettert meint der Freiheitliche Landtagsabgeordnete: „Die Betriebe haben sich schnell darauf eingestellt, Events geplant und eingekauft. Jetzt können sie alles wegschmeißen und gehen wieder leer aus. Die Gäste werden trotzdem feiern - privat daheim in den eigenen vier Wänden. Diese Bundesregierung ist das Damoklesschwert für Hotellerie, Gastronomie sowie für alle Zulieferer. Unzählige Unternehmer sind sauer und dies zu Recht. Für mich als ehemaliger Tourismuslandesrat ist es unverständlich, wie man mit einer der wichtigsten Branchen für Österreich, aber vor allem für das Burgenland, so umgehen kann. Die Betriebe wollen wirtschaften und nicht von Förderungs-Zuckerl des Staates leben.“

 

„Gastronomie und Hotellerie hatten schon vor Corona damit zu kämpfen, Personal zu finden und während Corona wurde dieses Problem noch größer und sichtbarer. Viele Unternehmer haben sich bemüht und mit zahlreichen Anreizen um Personal geworben. Aber nicht nur aus Unternehmersicht ist es schwierig, auch für die Arbeitnehmer habe ich Verständnis. Viele Arbeitnehmer verlassen die Tourismusbranche und suchen sich einen Arbeitsplatz in einer anderen Branche, damit auch sie mehr Planungssicherheit haben. Die Arbeitnehmer haben Abstriche in Kauf genommen: vielen waren in Kurzarbeit und mussten Gehaltseinbußen hinnehmen, manche waren sogar vorübergehende arbeitslos, da die Betriebe es sich einfach nicht leisten konnten die Mitarbeiter weiter im Betrieb zu behalten, wo doch keine Umsätze generiert werden konnten. Mit der derzeitigen Tourismuspolitik wird unsere Tourismusnation keine Zukunft haben.“, Petschnig abschließend.

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