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28. September 2021

Große Unzufriedenheit über die neue Tourismusverbandsstruktur im Südburgenland

FPÖ-Petschnig: Es fehlt der Kontakt zu den Zimmervermietern und Hoteliers!

Bei vielen Zimmer-vermietern und Hoteliers im Südburgenland herrscht große Unzufriedenheit. Grund hierfür ist die neue Verbandsstruktur.

Seit 01. Juli ist der neue Tourismusverband aktiv. Von den angekündigten neuen Mitarbeitern im Amt hören und sehen die Touristiker im Süden jedoch nichts. Es werden keine Kontakte gepflegt, keine Aktivitäts- und Marketingpläne bekannt gegeben. Da stellt sich die Frage, ob es überhaupt Pläne gibt.

„Bei den vielen Zimmervermietern und Hoteliers im Südburgenland stellt man fest, dass seitens des Tourismusverbandes Südburgenland offenbar kein Interesse an einer Zusammenarbeit gegeben ist. Bei der früheren Tourismusstruktur waren die Hoteliers und Zimmervermieter in die Verbandsstruktur eingebunden und durften mitarbeiten. Bei ‚Südburgenland Tourismus‘ ist das leider nicht der Fall“, so der Freiheitliche Tourismussprecher Alexander Petschnig.

Große Versäumnisse wirft man auch dem Geschäftsführer vor, der nicht rechtzeitig aktiv geworden ist. Deshalb sind die meisten seinerzeitigen Mitarbeiter der ehemaligen Tourismusverbände bereits abgewandert. Es herrscht große Unzufriedenheit. Die Folgen sind bereits sichtbar. Allein im Juli gab es im Bezirk Güssing einen Rückgang von 8,1%, im Bezirk Jennersdorf 1,9% und in Stegersbach sogar von 8,5%.

Um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, wurden bereits Tourismusverbände auf Vereinsbasis gegründet. Wie man hört, ist die Gründung von weiteren Verbänden im Südburgenland in Planung.

Stegersbach.at bringt keine Gäste mehr

In Stegersbach wurde in den vergangenen Jahren eine gute Tourismusarbeit aufgebaut. Die Homepage stegersbach.at hat sehr gut performt. Seit Südburgenland Tourismus dafür zuständig ist, bringt sie keine Gäste mehr.

 


Kritik an neuem „Burgenland Bonusticket“

Das Bonusticket über 75 Euro gilt lediglich in jenen Betrieben, welche Partner der neuen „Burgenland Card“ sind und schließt somit viele Betriebe aus. Diese Ungleichbehandlung und Vorgehensweise ist weder eines Landes, noch eines Tourismusverbandes würdig!

„Burgenland Card“ für das Südburgenland ein Flop

Es fehlen Attraktionen. Einige Badeseen und Freibäder sind einfach zu wenig. So sind die Thermen Stegersbach und Loipersdorf beispielsweise nicht vertreten. Eine Ermäßigung in Freibädern und bei Opernaufführungen, die im Herbst/Winter und Frühjahr geschlossen sind, bringen nur bedingt etwas. Im Südburgenland wird die „Burgenland Card“ nicht gebraucht, deshalb können die Urlaubsgäste im Südburgenland vom Bonusticket nicht profitieren. Klagen wegen Ungleichbehandlung werden bereits überlegt. Ein weiterer Flop vom Geschäftsführer von Burgenland Tourismus.

Aktivitäten vom Burgenland Tourismus und Südburgenland Tourismus werden eingefordert

Üblicherweise werden im Herbst die Pläne für das kommende Jahr erstellt. Den Hoteliers und Zimmervermietern sind jedoch bis heute keine Marketingpläne für Herbst/Winter und 2022 bekannt. Zimmervermieter und Hoteliers werden weiterhin nicht eingebunden. Die Zimmervermieter und Gemeinden fordern Maßnahmenpläne ein.

Ortstaxe darf nicht erhöht werden

Derzeit beträgt die Ortstaxe EUR 1,50 pro Übernachtungsgast ab 19 Jahren. Eine weitere Erhöhung darf nicht erfolgen. Urlaubsgäste dürfen nicht am Rücken unserer Tourismusbetriebe für die Rettung des burgenländischen Landesbudgets zur Kasse gebeten werden.

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