Angesichts der aktuell stark steigenden Treibstoffpreise fordert FPÖ-Landtagsabgeordneter Thomas Grandits ein rasches Eingreifen der Bundesregierung. Für den Freiheitlichen ist klar: „Die Menschen im Burgenland dürfen nicht länger die Leidtragenden der internationalen Krisen sein. Gerade unser Bundesland ist Pendler-Bundesland Nummer eins – viele Berufstätige sind täglich auf das Auto angewiesen.“
Sinkende Rohölpreise würden an den Tankstellen oft nur verzögert oder gar nicht vollständig weitergegeben. Steigen die Preise hingegen, würden Benzin und Diesel sofort spürbar teurer. „Diese Entwicklung ist für viele Pendler nicht mehr nachvollziehbar. Während Preissenkungen nur langsam bei den Autofahrern ankommen, greifen Preiserhöhungen sofort. Das kann so nicht weitergehen“, so Grandits weiter.
Besonders betroffen seien Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich zur Arbeit pendeln müssen. Durch die aktuellen Entwicklungen rund um den Krieg im Nahen Osten stehe zu befürchten, dass die Preise weiter steigen und die Belastung für viele Familien nochmals zunimmt.
Grandits fordert daher einen Spritpreisdeckel von maximal 1,50 Euro pro Liter für Benzin und Diesel. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass die Preise nicht künstlich auf diesem Niveau gehalten werden, wenn sich die Situation am Markt wieder entspannt und die Kosten sinken.
„Rund 50 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben. Genau hier hat die Bundesregierung den größten Hebel. Es braucht daher eine automatische, laufende Steuersenkung bei steigenden Spritpreisen“, betont der burgenländische FPÖ-Verkehrssprecher.
Abschließend richtet der FPÖ-Landtagsabgeordnete eine klare Botschaft an die Bundesregierung: „Der Finanzminister darf nicht auf Kosten der Bürger zum Kriegs- oder Krisengewinner werden. Es braucht jetzt rasches Handeln, um unsere Pendler und arbeitenden Menschen spürbar zu entlasten.“