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13. März 2020

Freiheitliche Jugend ortet Lücken im neuen Regierungsprogramm

Mehr Einbindung der Jugend wird zwar versprochen, jedoch fehlen konkrete Maßnahmen!

Das kürzlich von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil präsentierte Regierungsprogramm wurde von der Freiheitlichen Jugend Burgenland genau analysiert. „Von 129 Seiten Gesamtumfang wurden der Jugend lediglich 2 Seiten gewidmet“, stellt Landesobmann Konstantin Langhans schon auf dem ersten Blick mit Bedauern fest.

 

Darin wird versprochen, Jugendorganisationen zu fördern und Jugendliche noch stärker für das Ehrenamt zu begeistern. Bis 2023 sollen zudem Jugendzentren, von den derzeit 4 Standorten, auf jeden Bezirk des Landes aufgestockt werden und eine Koordinierungsstelle für offene Jugendarbeit im Landesjugendreferat geschaffen werden. Als Beispiele werden auch die Einführung einer Jugend-App und Jugendkongresse in Gemeinden genannt, sowie die Förderung junger Talente.

 

„Was dabei gänzlich fehlt, ist auf die Bedürfnisse der Jugendlichen im Jahr 2020 einzugehen. Gerade bei uns im Südburgenland sollte zuerst die notwendige Infrastruktur geschaffen werden, um die angesprochene ‚außerschulische Jugendarbeit’ zu erleichtern. So gibt es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf immer noch Ortsteile mit unzureichender Internetverbindung bzw. ohne Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz“, kritisiert der Bezirksobmann der Freiheitlichen Jugend Jennersdorf/ Güssing, Michael Kristan.

 

Bezirksobmann-Stv. Thomas Grandits fügt dem hinzu: „Die burgenländische Jugend braucht auch ein Mehr an Mitbestimmung in der Politik. Warum vor der Landtagswahl die Abhaltung von Schuldiskussionen seitens der SPÖ zum Großteil verhindert wurde und jetzt eine Demokratieoffensive in den Schulen angekündigt wird, verstehe ich nicht.“ Weiters werde etwa die von Ex-Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz geborene Idee der „Rescue Kids“, bei der ehrenamtlich tätige Jugendliche mittels einer App mit kostenlosen Eintritten in Freizeitattraktionen belohnt werden, nunmehr unter einem anderen Namen neu „verkauft“.

 

Seitens der Freiheitlichen Jugend wird man daher nicht zögern, die aufgezeigten Missstände und weitere Vorschläge in einem – hoffentlich bald stattfindenden Jugendlandtag – einzubringen, sowie die freiheitlichen Mandatare ersuchen, dementsprechende Anträge im Landtag einzubringen.

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