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12. Oktober 2020

Freiheitliche im Bezirk Neusiedl gegen jede Form von Wasserprivatisierung

Resolutionen gegen die Eingliederung des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland in die Energie Burgenland werden in den betroffenen Gemeinden eingebracht.

„Mit dem Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland in Form eines nicht auf Gewinn ausgerichteten Gemeindeverbandes sind die betroffenen Gemeinden im Bezirk bei der Versorgung, der Qualitätssicherung und nicht zuletzt Preisgestaltung des Trinkwassers immer gut gefahren und so soll es auch bleiben“, erklärt der geschäftsführende Bezirksparteiobmann Mario Jaksch.

Deswegen sprechen sich die Freiheitlichen im Bezirk Neusiedl auch gegen jegliche Form der Wasserprivatisierung, speziell die vom Landeshauptmann angedachte Eingliederung der Wasserverbände in die Energie Burgenland aus und bringen diese Forderung auch in Form von Resolutionen in den einzelnen Gemeinden zum Ausdruck.

Da die Energie Burgenland 2001 in die Energieallianz Austria GmbH. eingebracht wurde, wird vor allem eine schleichende Privatisierung der Wasserversorgung befürchtet, indem negative Teilergebnisse dieses Energiekonzerns durch eine Preisgestaltung in anderen Teilbereichen, wie eben der Versorgung mit Wasser, landesbudgetfreundlich ausgeglichen werden könnten.

„Gepaart mit den kürzlich getätigten Aussagen des LH zum zusätzlichen Finanzbedarf des Landes und der Suche nach Einsparungspotentialen für das künftige Landesbudget möchten wir in diesem Bereich erst gar keine Begehrlichkeiten aufkommen lassen“, bringt Jaksch die klare Position der Freiheitlichen zum Ausdruck.

„Es entbehrt dabei natürlich nicht einer gewissen Ironie, dass gerade wir Freiheitliche einen Verband verteidigen, der von SPÖ & ÖVP dominiert wird. Mit Blick auf die Versorgung der Bevölkerung mit einem Grundnahrungsmittel wie Wasser, sollten parteipolitische Interessen allerdings in den Schatten treten“, befindet Jaksch, der abschließend noch ergänzt: „Für Möglichkeiten der Einsparung von Doppelfunktion und Funktionären, die nach Aussagen des eigenen LH ohne entsprechende Gegenleistungen mitverdienen und gerne als Argumente gebracht werden, stehen wir Freiheitliche selbstverständlich gerne für konstruktive Gespräche bereit.“ 

 

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