Als „reine sündhaft teure PR-Aktion zur Selbstbeweihräucherung“ bezeichnet die FPÖ Burgenland die heute von Landeshauptmann Doskozil und Burgenland-Energie-Chef Sharma präsentierte Energiestudie. Während die rot-grüne Transformation des Energiesystems in rosaroten Farben gemalt werde, sehe die Realität für die burgenländischen Haushalte und Betriebe völlig anders aus. „Herr Doskozil und sein hochbezahlter Energie-Manager Sharma feiern sich hier für Umfragewerte, die meilenweit an der Lebensrealität der Burgenländer vorbeigehen“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig. „Was nützt den Menschen die theoretische Unabhängigkeit bis 2030, wenn sie schon heute die Zeche für den genauso massiven wie planlosen Ausbau von Windkraft und Photovoltaik etwa über explodierende Netzkosten zahlen müssen? Die Burgenland Energie bittet ihre Kunden über Netzkosten und Gebühren kräftig zur Kasse, um diese Prestigeprojekte zu finanzieren.“
Schein-Unabhängigkeit und grüne Mythen
Besonders die Behauptung, das Burgenland mache sich von internationalen Strombörsen unabhängig, weist die FPÖ entschieden zurück. „Das ist eine bewusste Täuschung der Konsumenten. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss teurer Strom importiert werden. Diese Flatterenergie als Heilsbringer zu verkaufen, ist fahrlässig. Die SPÖ opfert unsere Kulturlandschaft für einen Windkraft-Wahn, ohne dass beim Endverbraucher echte Entlastung ankommt“, so FP Obmann Petschnig.
Auch das Modell der Energiegemeinschaften und der sogenannte „Fanclub“ seien in Wahrheit bürokratische Konstrukte, die die wahren Kosten verschleiern. „Die angepriesenen 10 Cent pro Kilowattstunde sind eine Augenauswischerei, wenn man die explodierenden System- und Netzkosten dazurechnet, die schlussendlich jeder Burgenländer auf seiner Vorschreibung findet. Forderung nach echter Entlastung statt Hochglanzbroschüren sind unumgänglich! Die FPÖ Burgenland fordert daher ein sofortiges Ende der teuren Meinungsumfragen und PR-Kampagnen auf Kosten der Steuerzahler. Stattdessen müssten die Gewinne des Landesenergieversorgers direkt und ohne Umwege in Form von dauerhaften Tarifsenkungen an die burgenländischen Familien weitergegeben werden“, so Smolej. Wer Umfragen kauft, bekommt die Ergebnisse, die er bestellt hat. Doch von schönen Statistiken kann sich niemand etwas kaufen. Die Burgenländer brauchen keine Jubel-Studien, sondern eine sichere, leistbare und grundlastfähige Energieversorgung ohne rot-grüne Zwangsmaßnahmen“, schließt Smolej.