06. November 2026

FPÖ-Wiesler warnte, SPÖ wiegelte ab – jetzt droht „Jugend am Werk“ das Aus!

vertröstet, Verantwortung abgeschoben: Doskozil und Schneemann müssen endlich liefern!“

„Wir haben rechtzeitig gewarnt. Ich habe einen Dringlichkeitsantrag im Landtag eingebracht, um die Lehrwerkstätte ‚Jugend am Werk‘ in Rotenturm–Siget zu sichern. Die SPÖ hat die Gefahr kleingeredet. Jetzt berichtet die ‚Krone‘ über bevorstehende Kündigungen der Ausbildner und das drohende Ende des bisherigen Lehrbetriebs. Das ist ein politisches Armutszeugnis“, erklärt FPÖ-Landtagsabgeordneter Markus Wiesler.

Besonders brisant: SPÖ-Abgeordneter Robert Hergovich erklärte im April im Landtag, eine Gefährdung der Einrichtung durch Finanzierungskürzungen wäre ein Skandal. „Jetzt muss sich die SPÖ an ihren eigenen Worten messen lassen. Wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt die verbindliche Lösung? Die Jugendlichen und Beschäftigten können sich von Ihren Beschwichtigungen nichts kaufen!“

Fachkräfte braucht man – ihre Ausbildung lässt man wackeln

Für Wiesler steht weit mehr als ein Ausbildungsbetrieb auf dem Spiel: „Hier werden Facharbeiter ausgebildet, die unsere Wirtschaft braucht. Hier erhalten auch Jugendliche eine Chance, die beim Berufseinstieg zusätzliche Unterstützung benötigen. Wer diese Struktur aufs Spiel setzt, gefährdet berufliche Zukunft und soziale Sicherheit zugleich.“

Mit erfahrenen Ausbildnern und gewachsenen Firmenkontakten drohe wertvolles Wissen verloren zu gehen. „Was über Jahrzehnte aufgebaut wurde, lässt sich nach einer Kündigungswelle nicht einfach wieder einschalten. Beim Fachkräftemangel große Reden schwingen und eine bewährte Ausbildung nicht absichern – das passt nicht zusammen!“

Mögliche BFI-Beteiligung verlangt volle Transparenz

Der Bericht über eine mögliche Bewerbung des BFI wirft für Wiesler zusätzliche Fragen auf: „Die Landesregierung muss sämtliche Gespräche über die Zukunft des Standorts offenlegen. Eine Ausschreibung darf nicht zur bloßen Verschiebung zwischen Anbietern werden, während Personal, Ausbildungsqualität und soziale Betreuung unter die Räder kommen. Entscheidend ist die Zukunft der Jugendlichen.“

Wiesler fordert einen verbindlichen Rettungsplan mit Bund und AMS: gesicherte Lehrabschlüsse, eine Perspektive für neue Lehrlinge und Klarheit für die Beschäftigten.

„Doskozil und Schneemann hatten seit unserer Warnung Monate Zeit. Jetzt müssen sie Ergebnisse auf den Tisch legen. Wer sich ständig als soziale Schutzmacht inszeniert, muss sich daran messen lassen, ob er jungen Menschen tatsächlich eine Zukunft sichert. Ausreden bilden keine Facharbeiter aus und retten keinen einzigen Ausbildungsplatz!“

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