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16. Dezember 2020

FPÖ strikt gegen einen neuerlichen Lockdown

Forderung des burgenländischen Landeshauptmannes weit überzogen

Am Mittwoch spricht sich Burgenlands Landeshauptmann Doskozil für einen kompletten Lockdown für Österreich aus. Medienberichten zufolge sollen laut seiner Aussage auch Geschäfte, Schulen, Gastronomie und Skilifte schließen müssen.

FPÖ-Abgeordneter und Landesparteiobmann Alexander Petschnig zeigt sich angesichts dieser Idee irritiert. „Das burgenländische Landesoberhaupt spricht von einem Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung, wo er selbst sich doch vor kurzem noch hinter die Unternehmen gestellt und die ‚harten‘ Maßnahmen von der schwarz/grünen Bundesregierung kritisiert hat. Und nun – wenige Zeit später – bezeichnet Doskozil die Geschäftsöffnungen vor Weihnachten als ‚Kniefall vor der Wirtschaft‘. Da stellt sich die Frage, woher nun dieser Sinneswandel kommt, dass sich der bisher als intern bekannter Parteirebell bekannte Landeshauptmann plötzlich um 180 Grad dreht und sich vollinhaltlich hinter die Linie seiner Bundespartei stellt. Frau Rendi-Wagner wird es freuen“, so Petschnig.

„Abgesehen von dem absolut unmoralischen Aspekt der Forderung einer kompletten Schließung aller Geschäfte, die vor den Feiertagen wohl in enormen Schlangen vor den Geschäften mitsamt enormer Ansteckungsgefahr münden würde, ist auch die geplante Durchführung fraglich. Wie soll dann die Verpflegung und Versorgung für unsere Burgenländerinnen und Burgenländer funktionieren, wenn alles geschlossen hat? Bereits beim ersten Lockdown im März sahen sich Geschäfte mit den Hamsterkäufen der Kunden konfrontiert, was zu leeren Regalen und überfüllten Geschäftsräumen führte. Es kann nicht wirklich das Ansinnen eines Landeshauptmannes sein, Panik zu schüren! Das lehnen wir strikt ab“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete weiter.

Auch das neuerliche Schließen der Schulen sieht Petschnig kritisch: „Wie lange sollen Eltern und Kinder dieses ‚Lernen auf Distanz‘ noch mitmachen? Es ist bewiesen, dass Kinder ihren geregelten Ablauf brauchen. Wir sehen uns nun seit einem dreiviertel Jahr in einem ständigen Hin und Her konfrontiert was das Lernsystem betrifft. Mal haben Schulen geöffnet, dann wieder zu. Mal sitzen unsere Kinder mit ihren Mitschülern und Lehrern in den Klassenräumen, dann wieder müssen sie zuhause bleiben und werden wochenlang vom Freundeskreis abgeschirmt. Diese Hü-Hott-Politik muss nun endlich ein Ende haben! Unsere Kleinen brauchen eine sichere Zukunftsperspektive und kein politisches Machtgeplänkel mit ständig neuerlichen Schließungsforderungen unterschiedlichster Parteien auf Stimmenfang“, schloss Petschnig.

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