„Es ist schon bemerkenswert, wenn ausgerechnet jene Parteien versuchen, der FPÖ Verantwortung für die Folgen einer völlig verfehlten Asyl- und Migrationspolitik umzuhängen, die diese Zustände überhaupt erst geschaffen haben“, stellt Christian Ries klar.
„Die FPÖ hat nicht zu verantworten, dass im Jahr 2015 die Schleusen nach Österreich geöffnet wurden. Dafür waren andere politische Kräfte verantwortlich. Die FPÖ hat auch nicht zu verantworten, dass Personen, deren Schutzgrund längst weggefallen ist, weiterhin im Land bleiben. Ebenso wenig tragen wir die Verantwortung dafür, dass zahlreiche verurteilte Gewalttäter – mit oder ohne Aufenthaltstitel – noch immer nicht konsequent abgeschoben werden.“
„Besonders befremdlich ist dabei die Rolle von Hans Peter Doskozil. Als damaliger Landespolizeidirektor des Burgenlandes war er Teil jener Strukturen, die das Versagen während der Migrationskrise 2015 mitzuverantworten hatten. Seine Rolle als ‚erster Flüchtlingshelfer‘ der Republik war dabei offensichtlich und wurde über Monate hinweg öffentlich inszeniert. Wer damals mitten im Geschehen stand und die Entwicklung aus nächster Nähe begleitet hat, sollte heute mit Schuldzuweisungen an andere besonders vorsichtig sein.“
Ries verweist zudem auf die zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen in vielen Städten: „Wir haben die Gettoisierung in zahlreichen Ballungsräumen nicht verursacht. Und wir haben auch nicht zu verantworten, dass sich an manchen Schulen die Verhältnisse mittlerweile so verschoben haben, dass christliche Kinder zur Minderheit geworden sind und sich dem Druck bestimmter Parallelgesellschaften ausgesetzt sehen.“
„Wir haben auch nicht zu verantworten, dass sich viele Frauen und Mädchen in Österreich mittlerweile nachts nicht mehr frei und unbeschwert bewegen getrauen. Sicherheit im öffentlichen Raum war über Jahrzehnte eine Selbstverständlichkeit. Wer die Sorgen und Ängste vieler Betroffener heute als bloßes Gefühl abtut, verschließt die Augen vor einer Entwicklung, die zahlreiche Bürger täglich wahrnehmen.“
Die Behauptung, die FPÖ würde nicht auf der Seite der österreichischen Bevölkerung stehen, weist Ries entschieden zurück: „Die FPÖ stand immer auf der Seite der Burgenländerinnen und Burgenländer sowie der Österreicherinnen und Österreicher. Wir vertreten ihre Interessen, sprechen Probleme offen an und fordern Lösungen, während andere Parteien jahrelang weggeschaut haben.“
Abschließend hält Ries fest: „Was uns hier angedichtet werden soll – nämlich, dass wir auf der Seite jener stehen würden, die diese Probleme verursachen –, ist mehr als lächerlich. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Menschen wissen sehr genau, wer die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre zu verantworten hat und wer seit Jahren davor warnt.“