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09. Februar 2026

FPÖ-Ries: „Leistbare Skikurse sind eine Investition in die Zukunft der Skigebiete“

Die FPÖ Burgenland fordert eine grundlegende Neuausrichtung der bestehenden „Gratis-Ski-Aktion“ und plädiert für leistbare, nachhaltige Skikursmodelle als wirtschaftliche Zukunftsinvestition. Klubobmann Christian Ries bringt dazu einen selbständigen Antrag im Burgenländischen Landtag ein.

„Wenn wir heute nicht dafür sorgen, dass Kinder Skifahren lernen, dann fehlen den Skigebieten morgen die Gäste. Leistbare Skikurse sind keine Sozialromantik, sondern eine Investition in die eigene wirtschaftliche Zukunft. Wer heute nicht dafür sorgt, dass Skifahren ein leistbarer Breitensport bleibt, dem wird künftig der einheimische Wintergast in den Skigebieten fehlen, was ein Verlust für beide Seiten, die österreichische Skination und den Wintertourismus, darstellt“, ist sich Ries sicher.

Ries betont, dass die aktuellen Preisentwicklungen den Einstieg in den Skisport massiv erschweren. Hohe Kosten für Liftkarten, Skikurse und Unterkünfte würden dazu führen, dass immer weniger Kinder überhaupt Skifahren lernen.

„Wer nie einen Skikurs besucht, wird später auch keinen Skiurlaub buchen. Das ist einfache wirtschaftliche Logik. Gerade die alpinen Bundesländer müssten daher ein starkes Eigeninteresse daran haben, den Zugang zum Skisport leistbar zu halten, denn: die heutigen Skikursteilnehmer sind die Wintertouristen von morgen. Sie sind die künftigen Kunden der Skigebiete, der Hotellerie und der Gastronomie“, so der FPÖ-Klubobmann.

In diesem Zusammenhang warnt Ries davor kurzfristige Einnahmen über langfristige Stabilität und eine erfolgreiche Standortpolitik zu stellen und meint: „Wenn Skigebiete heute beim Nachwuchs sparen oder wegschauen, zahlen sie morgen den Preis – mit leeren Pisten, sinkenden Nächtigungszahlen und wachsendem Konkurrenzdruck aus dem Ausland.“

Leistbare Einstiegsangebote seien daher kein Kostenfaktor, sondern ein betriebswirtschaftlich sinnvoller Schritt, denn jeder Euro, der heute in günstige Skikurse investiert wird, kommt morgen mehrfach zurück – durch Nächtigungen, Konsum und langfristige Kundenbindung. Ries denkt dabei an tragfähige Modelle, die über die Gratis-Ski-Aktion hinausgehen, die zwar ein Problem erkennt, aber es unwirksam angeht. Die FPÖ fordert daher in diesem Zusammenhang eine umfassende Evaluierung der bestehenden Gratis-Ski-Aktion und die Entwicklung neuer, wirtschaftlich sinnvoller Modelle in Zusammenarbeit mit Skigebieten und Tourismusbetrieben.

Der Antrag sieht unter anderem vor:

    • eine Evaluierung der Wirksamkeit der Gratis-Ski-Aktion,
    • die Entwicklung leistbarer Skikurs- und Liftkartenmodellegemeinsam mit Skigebieten in den alpinen Bundesländern,
    • sowie Kooperationen mit Schulen, um Kindern frühzeitig den Zugang zum Skisport zu ermöglichen.

„Es geht darum, den Skisport als Wirtschafts- und Kulturgut abzusichern. Wer heute in den Nachwuchs investiert, sichert Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Tourismusregionen“, so Ries.

Hinter dieser Ansage verbirgt sich auch eine klare wirtschaftspolitische Botschaft, so hält der FPÖ-Klubobmann abschließend fest:
„Skifahren darf kein Auslaufmodell werden, nur weil der Einstieg zu teuer ist. Wer den Wintertourismus ernst nimmt, muss jetzt handeln – im Interesse der Betriebe, der Regionen und der nächsten Generation.“

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