Gerade die angespannte Finanzsituation und die örtliche Nähe einiger Krankenanstalten zum Burgenland sollten laut Petschnig zu einem Umdenken beim Regime Doskozil führen. „Es ist im österreichischen Gesundheitswesen nicht vorgesehen, dass sich ein Bundesland in der Grundversorgung automatisch und ohne Vereinbarung auf ein anderes Bundesland verlassen kann”, erläutert der FP-Obmann.
„Die gelebte Praxis dokumentiert, dass dies z. B. mit der Steiermark im Süden des Landes recht gut funktioniert, zudem auch mit Wiener Neustadt. Die offensichtlichen Probleme betreffen die Bundeshauptstadt und damit einen Parteifreund Doskozils“, führt Petschnig aus.
„Man kann nur hoffen und den Worten Hackers Glauben schenken, dass Notfälle oder Spezialbehandlungen durchgeführt werden“, so Petschnig weiter. Alltagsbehandlungen seien aber gesetzlich klar definiert. Dort gelte das Prinzip der wohnortnahen Versorgung.
Hier gelte es, Synergien zu nutzen und letztlich Kosten zum Wohle der Burgenländer einzusparen, um eine hochwertige Versorgung zu garantieren. Ob eine Herzchirurgie angesichts der Nähe zu Graz und Wien sowie der Spezialabteilung in Wiener Neustadt dazu zählt und letztlich auch leistbar ist, bleibt aus Petschnigs Sicht zu bezweifeln. Gleichzeitig wird der Rotstift dort angesetzt, wo wir alle es spüren: bei den Landärzten und Vorsorgeprogrammen.
„Dies ist sicher der falsche Weg“, so Petschnig. „Doskozil soll endlich das Gespräch mit Hacker führen, um eine Lösung zum Wohl der Burgenländer zu erreichen.“
„Dies ist sicher der falsche Weg“, so Petschnig. „Doskozil soll endlich das Gespräch mit Hacker führen, um eine Lösung zum Wohle der Burgenländer zu erreichen.“ So wie es unser steirischer FP Landesrat Amesbauer über die Parteigrenzen hinweg zum Wohle einer Region erreicht hat. Aber offenbar sind Hochglanzbilder und Egoismen im roten Burgenland wichtiger als strukturierte und sinnvolle Gesundheitspolitik.“