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23. Februar 2026

FPÖ-Perger: Schneechaos legt organisatorische Schwächen im Bezirk offen

Der kurze, aber intensive Wintereinbruch war ein echter Stresstest für die Gemeinden im Bezirk Mattersburg. Leider haben viele diesen Test nicht bestanden. Während Einsatzkräfte und Räumfahrer mit großem persönlichen Einsatz arbeiteten, zeigte sich auf Politischer- und Verwaltungsebene ein Bild mangelnder Koordination und fehlender Ordnung.

In Mattersburg selbst sowie in mehreren umliegenden Gemeinden wurden vorrangig Hauptverbindungsstraßen freigemacht. In zahlreichen Siedlungen blieben Nebenstraßen und Wohngebiete jedoch tagelang schwer passierbar. Besonders irritierend war, dass viele Verantwortliche trotz präziser Wetterprognosen überrascht wirkten. Die Abstimmung zwischen Gemeinden, Land und privaten Räumdiensten war offensichtlich unzureichend.

„Das ist keine Kritik an den fleißigen Arbeitern vor Ort”, betont FPÖ-Bezirksparteiobmann Robert Perger. „Aber wenn zwei Tage nach dem Schneefall ältere Pensionistinnen noch immer mit meterhohen Schneewällen kämpfen müssen, die durch die Räumarbeiten entstanden sind, dann fehlt es nicht an Leistung, sondern an Führung und Planung.“

Dass eine Warmfront nun für Entspannung sorgt, ist Glück – kein Verdienst. Ein Ruhmesblatt für die Verantwortlichen war dieses Krisenmanagement jedenfalls nicht.

Perger fordert eine ehrliche Analyse, klare Zuständigkeiten und verbindliche Einsatzpläne für künftige Wetterlagen. Verantwortung bedeutet, vorbereitet zu sein, nicht überrascht.

 

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