09. Oktober 2026

FPÖ Mattersburg: 160 neue Wohnungen – aber wohin mit dem zusätzlichen Verkehr?

MATTERSBURG. Das geplante neue Stadtquartier an der Michael-Koch-Straße und Hirtengasse nimmt konkrete Formen an. Rund 160 Mietwohnungen, eine Polizeistation, Grünflächen und eine Tiefgarage sind vorgesehen.

Für die FPÖ Mattersburg ist klar: Neue Wohnungen sind das eine – die notwendige Infrastruktur dafür das andere.

„Gerade in diesem Bereich dürfen wir die Augen vor der Realität nicht verschließen“, so FPÖ-Stadtparteiobmann Sascha Gerdenitsch. „Die Menschen in der Michael-Koch-Straße und der Hirtengasse erleben seit Jahren Baustellen, Verkehrsbelastungen und eine angespannte Parkplatzsituation. Wenn jetzt rund 160 weitere Wohnungen dazukommen, muss vorher geklärt sein, wie der zusätzliche Verkehr und der Parkdruck bewältigt werden.“

FPÖ fordert konkrete Antworten

Die FPÖ Mattersburg fordert daher:

• Ein verbindliches Verkehrskonzept für das gesamte Stadtquartier und die angrenzenden Straßen.

• Ausreichend Stellplätze, damit der zusätzliche Parkdruck nicht in die umliegenden Wohnstraßen verlagert wird.

• Eine genaue Prüfung der Zu- und Abfahrten, insbesondere im Bereich Michael-Koch-Straße und Hirtengasse.

• Eine transparente Verkehrsprognose, wie viel zusätzlicher Verkehr durch das neue Quartier tatsächlich zu erwarten ist.

• Eine frühzeitige Einbindung der Anrainer, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

• Einen konkreten Plan für die Bauphase, damit die ohnehin belasteten Anrainer nicht neuerlich jahrelangen Verkehrs- und Baustellenbelastungen ausgesetzt sind.

„Bei einem Projekt dieser Größenordnung muss man zuerst die Auswirkungen auf die bestehende Infrastruktur ernst nehmen“, erklärt Gerdenitsch.

„Es kann nicht die Lösung sein, Wohnungen zu bauen und anschließend festzustellen, dass Verkehr und Parkplätze zum Problem werden. Wir wollen, dass diese Fragen vorher geklärt werden – und nicht erst, wenn die ersten Bewohner eingezogen sind.“

Die FPÖ Mattersburg wird daher darauf drängen, dass Verkehr, Parkraum und die Interessen der bestehenden Anrainer bei der weiteren Planung verbindlich berücksichtigt werden.

FPÖ Mattersburg
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