06. Juli 2026

FPÖ-LGF Rudolf Smolej: Rote Doppelmoral – Gilt Roland Fürsts hohes moralisches Ross auch für eigene Parteimitglieder?

In der SPö Burgenland vergisst man nicht?

Mit großem Interesse nahm FP-LGF-LAbg. Smolej einen aktuellen Bericht des Kuriers zur Kenntnis. Demnach musste ein der SPÖ Burgenland zugehöriger Vizebürgermeister und Parlamentsmitarbeiter seinen Führerschein abgeben, da er Alkohol am Steuer und Verkehrsgefährdung verursacht hatte. Smolej erinnerte SP-Fürst an seine offenbar vergessene Null-Toleranz-Politik bei Alkohol am Steuer.

 „SP Fürst hat dezidiert auf die Notwendigkeit des Zurücklegens des Mandats als politische Notwendigkeit hingewiesen. ‚Hätte bei uns schon zurücktreten müssen‘, so wird Fürst  korrekt zitiert. Dazu noch der immer wieder verwendete Terminus Gefährdung“, so Smolej, der sich wundert: „Offenbar gilt diese moralische Keule nur für einen Oppositionspolitiker. Für die eigenen Parteifreunde findet man schnell Ausflüchte und Erklärungen. Dass es bei diesem Delikt rechtlich natürlich keine Diskussionen geben kann, ist klar. Dass man sich aber so aus der selbst gefällten moralisch-politischen Verantwortung schleichen will, offenbart ein gehöriges Maß an Doppelmoral.“

„Für uns ist klar: Jeder Mensch kann Fehler machen und hat eine zweite Chance verdient. Es kann aber sehr wohl verlangt werden, dass jemand nach den Prinzipien lebt, die er sich selbst oder seiner Partei angeblich unumstößlich vorgibt. Wir sind daher noch immer gespannt, ob sich Fürst, Köllner und Doskozil nach der Alko-Fahrt in den eigenen Reihen an ihre selbst auferlegten Prinzipien erinnern wollen!“, schloss der FP-Geschäftsführer.

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